Karten-und Brettspiele jeglicher Art - altbewährte, preisgekrönte, sogar noch nicht veröffentlichte – wurden vergangenen Mittwochabend zwischen den Bücherregalen der Stadtbücherei Großbottwar gespielt. Gelegenheit bot sich dazu beim Spieleabend zwischen den Jahren. „Der Termin ist einfach klasse“, fand ein Besucher. Dieser Meinung waren noch mehr: 56 Spieler trafen sich an diesem Abend zu der beliebten Veranstaltung.
Spielspaß garantiert war wieder bei „Dog“, „Klickado“, „7Wonders“, „Ligretto“, „El Grande“, „Fits“ und vielen mehr.
Highlight war der Besuch des Spieleautorenteams Bernhard Lach und Uwe Rapp aus Erdmannhausen. Ihre Spiele basieren auf einfachen aber pfiffigen Spielmechanismen. Etwas Glück muss man bei ihren Spielen zwar haben, der Spielspaß kommt jedoch nicht zu kurz! So konnte man an diesem Abend Spiele aus erster Hand kennenlernen und Hintergründe zu den Spielen erfahren. Die „Ausgerechnet…“-Reihe zum Beispiel wurde in verschiedenen Versionen getestet. Bei dieser Reihe geht es darum, mehr oder weniger bekannte Städte Deutschlands, Europas und der Welt in ihrer Nord-Süd-oder Ost-West-Ausrichtung einzuordnen. Dabei muss man nicht unbedingt ein Geografie-Ass sein, auch geschicktes Bluffen steigert die Gewinnchancen. Ein weiteres Spiel war „Masterplan“: ein hochwertig gearbeitetes Spiel aus dem Jahr 2011, erschienen beim kleinen aber feinen Verlag „Chili-Spiele“. Auch Prototypen der Spieleerfinder wurden gespielt, wobei eifrig Verbesserungsvorschläge diskutiert wurden.
Eine der ältesten Besucherinnen hatte ihre Lesebrille zu Hause gelassen. Schnell konnte geholfen werden. Dank einer Leihgabe von Kloss Optik gibt es in der Stadtbücherei eine Auswahl an Lesebrillen verschiedener Stärken!
Vorschau: Der nächste Spieleabend in der Stadtbücherei Großbottwar findet am Freitag, 03.02.2012 um 19:30 Uhr statt, ab 16 Jahren, Kinder in Begleitung Erwachsener, Eintritt frei
Datum: 04.01.2012
von: Steffen![]()
Großbottwar. Zu Weihnachten was Selbstgemachtes: in der Bücherei haben Kinder mit Tonpapier gebastelt. Von Stefanie Köhler
Zeitungspapier deckt die weißen Tische ab. Darauf liegen gelbe, weiße, blaue, orange rechteckige Stücke Tonpapier. Dazwischen Scheren, Stifte, Radiergummis. "Jetzt muss ich noch den Eisbären ausschneiden", sagt ein Mädchen. Ihr Sitznachbar zeichnet indes mit einer Schablone ein Pferd auf das Papier, danach ein Herz und einen Stern. Die Kinder zwischen sechs und elf Jahren unterhalten sich wenig miteinander. Sie konzentrieren sich aufs Basteln.
Für gewöhnlich dient eine Bibliothek dazu, Bücher auszuleihen oder in ihnen zu lesen. In der Großbottwarer Bücherei steht immer an einem Tag vor Weihnachten - in diesem Jahr war es der gestrige Mittwoch - etwas anderes im Vordergrund: das Basteln. Und zwar das von Fensterbildern. Die Aktion ist Tradition, sagt die Bücherei-Mitarbeiterin Sigrid Steffen. "Die Kinder basteln gerne. Viele schenken die Arbeiten ihren Muttis zu Weihnachten."
Das Weihnachtsbasteln in der Bücherei ist aber auch ein bisschen eigennützig. "Wir wollen die Kinder durch das Angebot zu uns locken." Sigrid Steffen grinst. Der Plan scheint zu funktionieren. Manche Eltern, fügt sie hinzu, warten zwischen den Regalen eine Etage höher auf ihre Kinder. Andere kommen bewusst früher, um Bücher abzugeben oder mitzunehmen. Dann eilt Sigrid Steffen zu einem Jungen. Er will wissen, wie er den Eisbären mit dem Pferd verbinden soll.
Franca und Matilda muss keiner in die Bücherei locken. "Ich bin eine richtige Leseratte", sagt Franca. Ihre Schwester nickt. "Man könnte sie hier einsperren, das würde sie nicht stören." Suchend blickt das Mädchen sich um. Sie winkt Sigrid Steffen zu sich. Eine Schnur muss noch das Pferd mit dem Stern und dem Herz verbinden.
Info Auch in der Bücherei in Winzerhausen, Raiffeisenstraße 24, können Kinder Fensterbilder basteln. Los geht es heute um 15 Uhr. Der Eintritt kostet einen Euro. Da die Teilnehmerzahl auf 16 Mädchen und Jungen begrenzt ist, bittet die Bücherei um eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0 71 48 / 40 27 oder direkt vor Ort.
Datum: 15.12.2011
von: Stuttgarter Zeitung![]()
Bei der Veranstaltungsreihe „Wir reisen um die ganze Welt“ stand diesmal eine ganz besondere Reise an – eine Weihnachtsreise um den Globus. Wie feiern Kinder eigentlich in anderen Ländern Weihnachten – dieser Frage gingen die Kinder an diesen Nachmittag in der Stadtbücherei auf den Grund.
Bei der Veranstaltungsreihe „Wir reisen um die ganze Welt“ stand diesmal eine ganz besondere Reise an – eine Weihnachtsreise um den Globus. Wie feiern Kinder eigentlich in anderen Ländern Weihnachten – dieser Frage gingen die Kinder an diesen Nachmittag in der Stadtbücherei auf den Grund. Die Kinder blickten nach Italien, wo die Legende um die Dreikönigshexe Befana eine bedeutende Rolle spielt. Sie bringt nämlich erst am 6. Januar die Geschenke für die italienischen Kinder. In Schweden heißt das Weihnachtsfest Jul und viele hundert Jahre lang standen Stroh und Kornähren im Mittelpunkt dieses Festes. Heute haben die Schweden auch einen Weihnachtsbaum – die Geschenke bringt allerdings der Jultomte, ein koboldartiger Weihnachtsmann, der aus Lappland oder vom Nordpol auf einem Rentierschlitten herbei gefahren kommt. Auf einem Rentierschlitten kommt auch der amerikanische Santa Claus, er verteilt seine Gaben in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag durch die Kamine. Mit dabei ist natürlich auch Rudolf, das rotnasige Rentier – deswegen schauen die Kinder in Nordamerika während der Weihnachtszeit oft in den Himmel, denn wenn dort ein roter Punkt aufleuchtet, ist Santa Claus nicht mehr fern. Um den 11. Dezember bekommen die Postämter in England eine Menge zu tun. Es ist ein britischer Brauch, viele, sogar sehr viele Weihnachtskarten zu verschicken – kurz vor den Festtagen hängen die Familien alle Weihnachtskarten, die sie erhalten haben, an einer langen Schnur in der Wohnung auf. Diesem Brauch haben wir uns beim Basteln angeschlossen, die Kinder bastelten nach dem Vorlesen wunderschöne Pop-Up-Weihnachtskarten, die sie mit internationalen Weihnachtsgrüßen verzierten.
Datum: 01.12.2011
von: Gänsler![]()
Manche machten ein kleines Event daraus: nach einem gemeinsamen Pizzaessen in einer örtlichen Pizzeria rundeten sie den Abend mit schönen Spielpartien beim Spieleabend in der Stadtbücherei ab. Andere wiederum hatten schon am vorangegangenen Spieleabend vereinbart, das nächste Mal die „El Grande“-Runde zu wiederholen - der Übung wegen und um der Vergesslichkeit ein Schnippchen zu schlagen.
Die Seniorin Gisela Kuntner aus Grossbottwar und ihre Bekannte aus Oberstenfeld ließen sich nicht von dem widrigen Wetter abschrecken. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, hatten sie es nun endlich geschafft, sich beim Spieleabend zu treffen. Aber auch ohne Verabredung waren genügend Leute mit Spiellust da, so dass jeder schnell Spielpartner fand. Alle neun aufgestellten Tische waren mit 36 Spielern fast komplett besetzt.
Die riesige Auswahl an Spielen der Bücherei wurde durch eigens mitgebrachte Spiele von etlichen Spielern noch größer. Einen großen Korb, gefüllt mit losen Spieleteilen, hatte Mike T. Ullmann aus Gemmrigheim dabei. Es war ein selbst ausgedachtes und selbst kreiertes Spiel. Die Spielidee des Vielspielers erhielt durchweg positive Resonanz.
Die unterschiedlichsten Spiele ließen viel Spielspaß aufkommen: komplexe Spiele wie z.B. Stone Age oder Union Pacific waren genauso beliebt wie u.a. Safranito, Cartagena, Atlantis, Kaleidos, Fits, Blokus, Bluff, Mondo oder Qwirkle. Und immer wieder Dauerbrenner Dog, das auf der Beliebtheitsskala ganz oben rangiert. Beliebt an diesem Abend auch: Finito. Immer und immer wieder wurde es von einer Spielerrunde gespielt – eine echte Herausforderung mit Suchtcharakter!
Der letzte Spieleabend des Jahres 2011 findet am Mittwoch, 28.12. ab 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei statt. Geeignet ab 16 Jahren, Jüngere in Begleitung Erwachsener. Der Eintritt ist frei!
Datum: 28.11.2011
von: Steffen![]()
Vergangenen Donnerstag fand in der Bücherei wieder der beliebte Spielevormittag statt.
Fast 30 Kinder waren dem Aufruf zum Spielen gefolgt und verbrachten einen Ferienvormittag in der Stadtbücherei.
Von turbulent über strategisch bis hin zum lustigen Schlagabtausch - für jeden Spielertyp war das richtige dabei. So wurden beim beliebten Spiel „Twister“ die Arme und Beine der Mitspieler ordentlich verknotet, beim Spiel „Hüpf, Hüpf, Hurra“ wurde um die Wette gekugelt und bei Ubongo war Köpfchen und Schnelligkeit gefragt. Zur Stärkung der Spieler wurden Knabbereien bereitgestellt, die natürlich schnell aufgegessen waren. Viel Einsatz zeigten die beiden Praktikanten Sandra und Micha, die das Team der Stadtbücherei beim Spieleerklären tatkräftig unterstützt haben. Der nächste Spielevormittag findet in den Faschingsferien 2012 statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Eingeladen sind wieder alle Spielbegeisterten und solche, die es noch werden möchten.
Datum: 04.11.2011
von: Gänsler![]()
In der diesjährigen Frederick-Woche war einiges los in der Stadtbücherei.
Rund 80 Kinder nahmen an den Veranstaltungen teil. Auftakt war gleich zweimal das Bilderbuchkino „Der kleine Rabe Socke“ in der Ortsbücherei Winzerhausen und am darauf folgenden Tag in der Stadtbücherei.
Die kleinen Besucher lauschten gespannt den Abenteuern des kleinen Raben, parallel wurden die Illustrationen großformatig auf einer Leinwand gezeigt. Ganz schön eng wurde es in der Kinderbücherei beim Olchi-Nachmittag. Zahlreiche Kinder waren gekommen, um den lustigen Streichen und Abenteuern der Olchi-Familie zu zuhören. Denn Olchis machen den ganzen Tag das, was sonst eigentlich nicht erlaubt ist – sie sind furchtbar faul, waschen sich nie, fluchen gerne, lieben vergammelte Speisen und wohnen auf stinkendem Müll. Kein Wunder, dass beim anschließenden Basteln ausschließlich mit alten Kronkorken und leeren Plastikbechern gewerkelt wurde – und danach gab es noch echte Olchi-Limonade. Weiter ging es mit der Vorleseveranstaltung „Lies mir was vor – ein Bilderbuchnachmittag in der Bücherei“. Hier ging es tierisch zu, denn vorgelesen wurde das wunderschöne Bilderbuch mit der singenden Katze „Tommi Tatze“ vom Autorenteam Julia Donaldson und Axel Scheffler und das Bilderbuch „Björn Bär findet etwas Lustiges“ von Sven Nordquvist. Abgeschlossen wurden die Frederick-Wochen mit der Veranstaltungsreihe „Bücher, Spiel und Spaß mit Lemi, der Büchereisocke“ – Kinder lesen Kindern vor – so das Konzept dieser Vorleseveranstaltung. Die Büchereisocke Lemi hat den Kindern einen wahren Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur mitgebracht: „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne – beim Vorlesen der spannenden Passagen halfen die Schüler Sebastian und Daniel und nach dem Vorlesen gab es noch ganz viele Spiele. Das Staunen war groß, als die Jungs passend zum Buch ein Vulkan-Experiment vorführten. Mit dem Ziel bei Kindern die Lust am Lesen zu steigern, wurde der Frederick Tag 1997 initiiert. Das Land Baden-Württemberg wirbt seither jährlich in der Zeit vor und nach dem 20. Oktober mit dem Frederick Tag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie für den Umgang mit Literatur.
Datum: 22.10.2011
von: Gänsler![]()
In der Stadtbücherei hat sich wieder alles um Spiele gedreht. 20 Karten- und Brettspiele haben die 36 Besucher an neun Tischen ausprobiert.
Zeitreisen in das Spanien des 15. Jahrhunderts waren beim Taktikspiel "El Grande" möglich und das Expeditionsspiel "Tikal"versetze die Spieler in die Welt der Mayas. Im Dschungel Guatemalas galt es, viele Tempel- und Schatzpunkte zu sammeln - und zwar, bevor der letzte Vulkan ausbricht. Das war Spannung pur! Bei "Kohle" fand man sich inmitten Nordwestenglands zu Zeiten der industriellen Revolution - ein abendfüllendes Strategiespiel. Nur eine halbe Stunde dauerte dagegen das Spiel "Schlacht am Buffet". Beim Spieleabend fühlen sich die unterschiedlichsten Menschen wohl. Zum Beispiel Vielspieler Mike: "Ich besuche viele Spieletreffs. Aber nach Großbottwar komme ich besonders gerne. Die gemütliche Atmosphäre des alten Fachwerkgebäudes mit den vielen Bücherregalen gefällt mir ausgesprochen gut".
Datum: 11.10.2011
von: Ludwigsburger Kreiszeitung![]()
Viel Spaß hatten die BesucherInnen der Lese-Weltreise am Mittwoch, 21.09.11. Die Reise ging diesmal ins Inka-Land Peru. Zunächst wurde erst einmal geklärt, dass Peru nicht in Afrika liegt, sondern in Südamerika.
Sie erfuhren vom Sapa-Inka, der auf einem Thron aus purem Gold saß und seine komplette Dienerschaft mit ins Grab nahm, wenn er starb. Großes Staunen gab es auch bei den Kindern, als sie von dem höchstgelegenen schiffbare See der Welt erfuhren – in einer Höhe von 3812 Meter über dem Meeresspielgel befindet sich der Titicacasee. Als 1532 die Spanier das heutige Peru eroberten, ging das Inka -Reich unter- Versklavung, Krankheiten und Plünderung waren die Folge. Die Kinder erfuhren, dass man auch im heutigen Peru noch viele Spuren und Ruinen der damaligen Inka-Herrschaft finden kann. Nach dem Vorlesen ging es ans Basteln. Aus Pfeifenputzern bastelten die Kinder kleine Sorgenpüppchen – ein typischer Kindertröster aus Peru: vor dem Schlafengehen erzählt man den Püppchen seine Sorgen, legt die Püppchen unters Kopfkissen – und am nächsten Morgen wacht man sorgenfrei auf. Für die kleinen Püppchen gab es noch ein Papiertütchen, das die Kinder mit peruanischen Mustern verzierten. Zum Abschluss spielten sie noch ein echt peruanisches Fangspiel.
Datum: 04.10.2011
von: Gänsler![]()
30 Spielbegeisterte fanden sich zu einem gemütlichen Spieleabend in der Stadtbücherei Grossbottwar ein. Zum Auftakt des neuen Spielejahres gab es gleich zwei Highlights. Das Spiel des Jahres „Qwirkle“ und das Kennerspiel des Jahres „7 Wonders“ wurden von zwei erfahrenen Spielerinnen und Stammbesucherinnen vorgestellt.
Beim kunterbunten „Qwirkle“-Spiel war der Tisch von Jasmin Pfau schnell mit vier Spielern besetzt. Beim anspruchsvollen „7 Wonders“ dagegen war der Tisch erst mit sieben Spielern
komplett. Die Geduld und Konzentration bei der langen Einführung durch Veronika Geiger wurde belohnt durch eine schnelle erste Runde: diese war schon nach einer halben Stunde beendet. Durch den völlig neuartigen Spielmechanismus kam trotz hoher Spielerzahl keine Langeweile auf. Um die Weltwunder der Spieler, z.B. „Die Hängenden Gärten von Babylon“ oder „Die Pyramiden von Gizeh“, wurden mit der Zeit
immer mehr Karten ausgelegt. So verschwand das Weiß der großen Tischplatte nach und nach zugunsten eines prächtigen Kartenteppichs. Noch eine große Runde mit sechs Personen fand sich bei „Dog“. Schon lange vergeht kein Spieleabend mehr, ohne dass mindestens ein Mal das Schweizer Mensch-Ärgere-Dich –Nicht gespielt wird. Doch auch in kleiner Besetzung kam man an diesem Abend auf seine Kosten. Sabine Schittenhelm und Connie Heuser-Rupp gefiel „Pompeji“, ein Kartenspiel im Miniformat. Beide Grossbottwarerinnen fanden: “Ein schönes Spiel für zwei!“ Die Familie Zettl bildete mal wieder einen Drei-Generationen-Tisch. Bei „Zug um Zug“ und "Keltis“ hatte Mutter Ulrike Zettl an diesem Abend eine Glückssträhne. Die drei Frauen
waren froh, dass sie die Spielanleitung von Keltis nicht lesen mussten und erzählten: „Das Spiel ist schon eine Weile in unserem Besitz – jetzt ist die erste Hürde genommen und wir
spielen es bald mal bei uns zu Hause.“ In Begleitung ihrer Mutter kam die zehnjährige Sophie Staudenmaier. Sie lernte hier ihr
neues Lieblingsspiel kennen: „Tintenherz“. Elke Staudenmaier konnte die Begeisterung ihrer Tochter nachvollziehen: “Sophie jongliert gerne mit Buchstaben“. Aber auch die anderen Mitspieler schätzten das Spiel und waren sich einig: “Es entsteht so ein schönes befriedigendes „Wir-Gefühl“ beim gemeinsamen Wörterfinden!“.
Info: Der nächste Spieleabend beginnt am Freitag, 14. Oktober, um 19:30 Uhr in der
Bücherei der Burgermühle, der Eintritt ist frei.
Datum: 21.09.2011
von: Steffen![]()
Der Sommerleseclub „Heiß auf Lesen“, der dieses Jahr erstmals in der Stadtbücherei gegründet wurde, war ein voller Erfolg. Genau 369 Bücher haben die 50 Clubmitglieder im Zeitraum zwischen dem 12. Juli und 15. September gelesen.
Bedingung war: Mindestens 3 Bücher mussten die SchülerInnen lesen und bewerten, um die begehrte Leseurkunde zu erhalten. Diese wurde am vergangenen Freitag, 16.09.11, durch Bürgermeister Zimmermann in der Burgermühle an alle anwesenden Clubmitglieder verliehen. Besonders erfreulich war, dass die Großbottwarer Kinder und Jugendlichen nicht nur gerne lesen, sondern auch viel. Meistleser und somit erster Platz bei den Jungs war Tim Gröninger mit ganzen 28 gelesenen Büchern. Die Mädchen waren ebenfalls fleißig, gleich drei belegten den ersten Platz: Carolin Mutter, Patricia Reichhelm und Rebecca Kurz haben jeweils 18 Bücher gelesen. Nach der feierlichen Urkundenverleihung wurden noch Büchergutscheine, Eintrittskarten für das Technik-Museum Sinsheim/Speyer, Eintrittskarten für die Wilhelma und Familienmitgliedschaften des Deutschen Jugendherbergswerks verlost. Die vier Erstplatzierten nehmen an einer separaten Verlosung teil – sie haben die Chance, ein Familienwochenende mit Übernachtung im Europapark Rust zu gewinnen. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die kleinen und großen Leseratten mit Schokoladenkuchen und Apfelsaft stärken und dabei in den Heiß-auf-Lesen-Büchern schmökern, die an diesem Nachmittag im Saal der Burgermühle ausgestellt waren. Alle Clubmitglieder, die nicht zur Urkundenverleihung kommen konnten, erhalten ihre Urkunde beim nächsten Besuch in der Stadtbücherei. Wir sagen nochmals Herzlichen Glückwunsch an alle Clubmitgliedern zur Leseurkunde und weiterhin viel Spaß und Freude beim Lesen!
Datum: 20.09.2011
von: Gänsler![]()
Sommerferienprogramm: Die Clowns Claudia und Hubert von der Theater-Company München bringen in der Burgermühle in Großbottwar mehr als 70 Kinder zum Lachen. Von Frank Wittmer
Schon beim Platznehmen sind die Clowns behilflich. Hubert Reichmann spielt mit den Kindern in der Großbottwarer Burgermühle Jacken fangen. "Beeil dich doch, wir wollen anfangen!" Das Eis ist gebrochen, der Kontakt zum Publikum steht.
60 Kinder waren angemeldet zum Gastspiel der Theater-Company München, mehr als 70 sind es nun geworden. Das dauert ein paar Minuten, bis jeder seinen Sitz- oder Knieplatz gefunden hat. Der Eintritt zum Sommerferienprogramm der Stadtbücherei Burgermühle ist frei. "Das ist unser Geschenk an die Kinder in der letzten Ferienwoche", freut sich Verena Gänsler vom Büchereiteam.
"Jetzt sind alle da, jetzt fahren wir in den Urlaub", sagt Hubert, der nun seine rote Clownsnase aufsetzt. Die kleinen Zuschauer merken schnell: Mit Nase ist Hubert selbst ein Kind, ohne Nase ist er ein - auch nicht immer ganz vernünftiger - Erwachsener.
Der Koffer will nicht aufgehen, herrlicher Slapstick, wie Hubert über den Koffer fällt, mit ihm ringt und auf, neben und unter ihm zu finden ist. Wenn Erwachsene kindisch sind, finden Kinder das besonders lustig. Kongenial Partnerin Claudia Kerker: "Der Koffer ist ja leer! Ich kann reinfurzen, dann riecht"s wie zu Hause, wenn wir im Urlaub ankommen." Die Kinder toben.
Flugzeug Herbert bringt Koffer und Claudia nach Italien. Keine Sekunde bleiben die beiden auf einem Platz. Ihre Requisite: Ein Tisch, ein Stuhl. Wo der Badestrand aufhört und das Meer anfängt, das diskutieren die beiden Stand-up-Comedians mit den Kindern in der Großbottwarer Burgermühle aus. Hubert nimmt die Clownsnase ab, und die Kinder im Publikum lernen von ihm eine sehr wichtige Regel: "Ein Papa muss im Urlaub täglich mindestens fünf Stunden am Strand schlafen können."
"Schlafmütze!", schreien die Kinder. Dann schwimmen Claudia und Hubert hektisch zwischen der Insel (Tisch) und dem Strand (Kinder) hin und her, ein Hai kommt auch noch und beißt Claudia in den Po. Die muss notoperiert werden, und alle im Publikum bekommen freiwillig gleich eine Holzhammer-Zeitungsnarkose mit.
"So jetzt spielen wir mal was Schönes", gibt Hubert die Marschrichtung vor. Ein Handtuch über den Arm, und schon sind wir in einem Restaurant - in einem feinen, wo man sich auch benimmt. Das gelingt natürlich vor allem der Claudia nicht, die den Kindskopf besonders überzeugend spielt. "Welchen Tag haben wir heute? Montag? Also montags gibt es in Italien immer Suppe, da könnt ihr alle Italiener fragen."
Auch mit Suppe lässt sich herrlich Quatsch machen: Man kann die Clownsnase reinhängen, sie mit den komischsten Grimassen löffeln, und sich dabei gegenseitig nassspritzen. Am Ende bekommen alle Gäste dann auch noch eine Dusche. "Das ist italienischer Regen!", meint Hubert und gibt dem fleißig applaudierenden Publikum noch mit auf den Weg: "Schnell, schnell weg! Der letzte muss hier aufwischen!"
Datum: 06.09.2011
von: Stuttgarter Zeitung![]()
Kinder die sich noch nicht zum Sommerleseclub der Stadtbücherei Großbottwar „Heiß auf Lesen“ angemeldet haben, hatten am Donnerstag, 04.08.11, im Rahmen des Sommerferienprogramms nochmals die Möglichkeit, Mitglied zu werden.
Die Kinder kamen zahlreich und die fleißigen Leser haben rund 178 Bücher an diesem Vormittag ausgeliehen! Damit diese auch gut nach Hause kommen, haben die Kinder eine eigene Bücherei-Tasche gestaltet! Beim Pinseln und Bedrucken blieb viel Zeit um über Lesevorlieben zu plaudern und Buchtipps auszutauschen. Besonders beliebt bei den Mädchen sind die Krimiabenteuer „Die drei !!!“, die Jungs sind begeistert von „Gregs Abenteuern“! Die meisten Kinder konnten es kaum erwarten, mit dem Lesen ihrer ergatterten Buchschätze zu beginnen und fingen schon während des Büchereibesuchs an sich in die Buchwelten zu vertiefen! Etienne hat die Grusel-Abenteuer von R.L. Stine „Gänsehaut“ für sich entdeckt. „Die sind ja total gruselig, ich hab schon 20 Seiten gelesen!“ meinte er beim Ausleihen.
Wir wünschen allen Teilnehmern von „Heiß auf Lesen“ viel Spaß beim Lesen im Sommer 2011!
Datum: 04.08.2011
von: Gänsler![]()
Seit vergangener Woche verstärkt Frau Miriam Breuninger das Team der Stadtbücherei.
Frau Breuninger war bereits in den Jahren 2009/2010 in der Stadtbücherei Großbottwar tätig und vertritt nun Frau Jacobs-Yildirim, die sich seit dieser Woche im Mutterschutz befindet. Frau Breuninger ist von Beruf Fachangestellte für Medien und Information (Fachrichtung Bibliothek) und übernimmt künftig die Aufgaben an der Verbuchungstheke. Ebenso wirkt sie bei den Veranstaltungen und bei der Durchführung von Klassenführungen mit. Frau Breuninger freut sich auf ihren neuen Tätigkeitsbereich in der Burgermühle. Besonders freut sie sich auf den persönlichen Kontakt mit den Kunden und steht ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir wünschen Frau Breuninger einen guten Start und viel Freude bei der Arbeit in der Stadtbücherei.
Datum: 26.07.2011![]()
Am 12. Juli 2011 startet die Leseclubaktion „Heiß auf Lesen“ in der Stadtbücherei Großbottwar. Mitmachen können alle Kinder, die nach den Sommerferien in die 5., 6., 7. oder 8. Klasse kommen.
Mitmachen ist ganz einfach – Anmeldeformular (liegt in der Stadtbücherei Großbottwar und in der Ortsbücherei Winzerhausen aus) ausfüllen, dann erhalten die Kinder Ihren Clubausweis. Die Stadtbücherei hat eigens für Clubmitglieder neue Kinder- und Jugendbücher gekauft, die während der Sommerferien ausschließlich den Clubmitgliedern zur Verfügung stehen. Die breit gefächerte Titelauswahl bietet für jeden Lesegeschmack etwas – von Krimiabenteuer über spannende Fantasyromane bis zu Liebes- und Freundschaftsgeschichten. Bei der Abgabe der Bücher füllen die Clubmitglieder eine Bewertungskarte aus und beantworten in einem kurzen Gespräch einige Fragen zum Buch. Wer mehr als drei Bücher liest, verdient Anerkennung und bekommt eine Urkunde, ebenso winken attraktive Preise für die fleißigsten Leser. Lesen macht Spaß - so die Intention der Aktion. Gefördert werden dabei das Lese- und Textverständnis und die sprachliche Kompetenz. Ebenso soll die Aktion einen Einblick in das attraktive Angebot der Stadtbücherei für Kinder und Jugendliche geben und einen Anreiz für regelmäßige Bibliotheksbesuche auch nach den Sommerferien bieten. Die Leseclubaktion wird koordiniert vom Regierungspräsidum Stuttgart – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Mehr Infos unter:
Internet: Mehr Infos unter (www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html)
Datum: 05.07.2011
von: Gänsler![]()
Über 20 Kinder sind am vergangenen Mittwoch mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach Italien gereist. Das Italien die Form von einem Stiefel hat, wussten die meisten Kinder schon, aber wo liegt dieser Stiefel noch mal.
Nach einem Blick auf die Weltkarte konnte schnell geklärt werden, dass Italien nicht in der Nähe von Australien ist und auch nicht neben China, sondern fast neben Deutschland liegt. Richtung Süden reist auch Sven mit seinen Eltern in dem Buch, das an diesem Nachmittag vorgelesen wurde. Er fuhr in einer Gondel in Venedig mit einem echten Gondoliere und bestaunte Meisterwerke in Florenz von Leonardo da Vinci und Michelangelo. In Rom verlor sich sein Vater im Hauptstadtverkehr und in Neapel hörte er spannende Geschichten über den immer noch aktiven Vulkan Vesuv. In Sizilien war seine Familie auf einem richtig italienischen Familienfest eingeladen - Pizza, Pasta und ganz viel La Musica! Damit in der Burgermühle auch ein bisschen italienische Stimmung aufkam, bastelten die Kinder nach dem Vorlesen bei italienischer Musik wunderschöne Halsketten aus bunten Nudeln. Und nach so viel Erzählen über die italienischen Köstlichkeiten hatte sich jedes Kind ein Eis verdient!
Datum: 25.06.2011
von: Gänsler![]()
Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: zahlreiche Brettspiele lockten in die Bücherei, um gleich vor Ort ausprobiert zu werden. Trotz heißem Sommerwetter waren dem Aufruf wieder fast 40 Mädchen und Jungen gefolgt.
Auch der Großbottwarer Spieleerfinder Thomas Liesching war wieder mit von der Partie. Einige Kinder hatten so die Möglichkeit, mit ihm noch völlig geheime Prototypen von Spielen zu testen, die später vielleicht einmal den Weg in den Handel finden werden. Aber auch an allen anderen voll besetzten Tischen ging es hoch her. Das Spiel „Klickado“ fand ebenso begeisterte Anhänger wie der Spieleklassiker „Monopoly“. Und selbstverständlich waren die angebotenen Knabbereien und Getränke wie Salzstangen, Gummibärchen und Apfelsaft eine willkommene Nervennahrung, um über so manch verlorene Partie hinwegzutrösten! Bei so viel Spielspaß vergingen die zwei Stunden wie im Flug. Ein ganz herzliches Dankschön geht nochmals an Herrn Liesching und unsere Praktikantin Vera Lorenz fürs Spiele erklären! Die gespielten Spiele und noch viele mehr stehen in der Bücherei bereit und können jederzeit entliehen werden!
Datum: 17.06.2011
von: Gänsler![]()
Beim jüngsten Spieleabend in der Grossbottwarer Stadtbücherei wurde mit zahlreichen Gästen gefeiert: Mit Sekt, „Geburtstagskuchen“ und natürlich ganz vielen Spielen wurde das dreijährige Jubiläum gewürdigt. Die beliebte Veranstaltung gehört längst zum festen Programm der Stadtbücherei Grossbottwar.
Gutes Rüstzeug für ihr nächstes Schachspiel bekam die Schülerin Anna Zettl von Schachjugendtrainer Harald Frank vom TSG Steinheim. Recht verzagt fing das Mädchen an: „Bei Schach verliere ich eigentlich immer!“ Doch Harald Frank versicherte ihr nach der Lehrstunde mit einem stolzen Lächeln: „Beim nächsten Spiel hat es dein Gegner schwer!“
Während die junge Grossbottwarerin über dem schwarz-weißen Spielbrett brütete, ging es am Tisch ihrer Mutter und ihrer Oma bunt zu. Die beiden saßen an einem Sechsertisch und hatten großen Spaß bei dem Spiel „Der Alchimist“. Viel Turbulenz kam auf durch unterschiedliche Spielelemente - Taktik, Wortbildung und Denken. Ein spielbegeisterter Besucher hatte dieses Spiel mitgebracht. Das war ein absoluter Glücksfall für Kerstin Nitsche aus Walheim, die gleich mit ihm die Adressen austauschte: „Ich habe das Spiel zu Hause, aber leider die Spielanleitung verloren.“
Pünktlichkeit ist eine Tugend und beim Spieleabend eine Notwendigkeit, will man einen guten Platz ergattern. Am eigenen Leib erfahren hat dies G. Pfau aus Grossbottwar bei ihrem letzten Spieleabendbesuch. „Ich kam nur wenige Minuten später, schon musste ich am Kindertischchen sitzen!“Drum war sie zum Jubiläumsabend überpünktlich. Aber manchmal schafft man es einfach nicht, pünktlich zu sein – und das aus den verschiedensten Gründen: Sei es, dass die Katze noch eingefangen werden musste, dass man sich in der Uhrzeit täuschte oder dass nach der Schulung im Schwarzwald auch noch kilometerlanger Stau auf der Autobahn war. Trotz aller Unwägbarkeiten entstand eine fröhliche Runde, die noch einen lustigen Abend erlebte.
Info: Nach der Sommerpause geht es weiter am Freitag, 16. September, um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Datum: 16.05.2011
von: Steffen![]()
Wölfe mögen Lämmer, aber nicht als Haustier sondern am liebsten im Suppentopf! Das weiß wohl jeder. Dass es auch anders passieren kann, erfuhren die kleinen Bilderbuchfans am Mittwoch, 11.05.11, in der Stadtbücherei beim Bilderbuchnachmittag.
Vorgelesen wurde „Das Lamm, das zum Essen kam“ von Steve Smallman. Der hungrige Wolf hat richtig Glück! Statt "Schon wieder Gemüseseuppe!" steht plötzlich genau das passende Lamm zu seinem Lieblingseintopf vor der Tür und möchte hereingelassen werden, weil es draußen stürmt und schneit. Aber er hasst nun mal Tiefkühlkost, also setzt er das Lamm erst mal ans Feuer. Dann fürchtet er eine Magenverstimmung wegen des knurrenden Magens des Lamms, dann bekommt das Lamm Schluckauf, und so weiter und so fort. Ja, man hat es nicht leicht als großer böser Wolf, wenn einem das Essen in den Armen einschläft, und einem dann auch noch einen dicken Kuss gibt. Der Wolf beginnt das Lamm zu mögen und fühlt sich ganz allmählich für das kleine einsame Lamm verantwortlich. Er nimmt es bei sich auf und sie werden Freunde. Dann bleibt es eben doch beim Gemüseeintopf! Eine wunderschön illustrierte Geschichte über Vertrauen, Zuneigung und Freundschaft. Alle die an diesem Nachmittag nicht der Bilderbuchgeschichte lauschen konnten, können das Buch gerne in der Stadtbücherei ausleihen!
Datum: 12.05.2011
von: Gänsler![]()
Am Mittwoch, 20.04.2011 sowie am Donnerstag, 21.04.2011 fand in der Stadtbücherei Großbottwar und der Ortsbücherei Winzerhausen das jährliche Osterbasteln statt.
Aus Tontöpfchen und Tonpapier konnten insgesamt 35 Kinder lustige Osterhasen basteln.
Mit leuchtender Acrylfarbe wurden zuerst die Töpfe bemalt und nicht nur diese. Nachdem alle ihre Hände von Farbe befreit hatten, wurden die einzelnen Körperteile des Hasen aus Tonpapier ausgeschnitten. Dank Wackelaugen und Kreativität der Kinder entstanden viele lustige Hasengesichter. Da bekam der eine Hase noch eine Karotte ins Maul und ein anderer einen verschmitzten Gesichtsausdruck. Zu guter Letzt wurden die einzelnen Körperteile mit Hilfe einer Heißklebepistole am Tontopf befestigt. Und so hoppelten eine Menge niedlicher Hasen durch die Büchereien und sammelten am Ende der Veranstaltung sogar noch für jedes Kind ein buntes Osterei ein.
Datum: 26.04.2011
von: Jacobs![]()
... bedeutet für so manchen der Spieleabend in der Stadtbücherei Grossbottwar:
Sei es direkt von einer Dienstreise, nach anderthalbstündiger Fahrt vom Arbeitsplatz in Hessen oder gleich nach der Mithilfe bei einem Umzug – ein schöner Ausklang einer anstrengenden Arbeitswoche gelingt bei Karten-und Brettspielen in entspannter und gemütlicher Atmosphäre.
So auch vergangenen Freitag. „Ich möchte gerne mal das Schweizer “Mensch-ärgere-dich-nicht“ kennenlernen.“, wünschte sich die Stammbesucherin Christine Manthey aus Grossbottwar. Schnell war die Runde mit sechs Spielern komplett und genauso schnell war das Spiel auch erklärt. Mit Hilfe der Startspielerkarten wurde ein Startspieler ermittelt. Wer als letztes im Konzert war sollte anfangen. „Dass der Weihnachtskonzertbesuch mir mal zu einem Vorteil verhelfen würde, hätte ich nicht gedacht“, grinste Christine Manthey. Die Diskrepanzen der Spielregeln des Originalspiels und der deutschen Ausgabe „Dog“ sorgten ab und zu für Verwirrung. Doch es wurde mit viel Humor genommen und sorgte immer wieder für schallendes Gelächter.
Wesentlich ernster und ruhiger ging es bei „Diamonds Club“ zu. Hier galt es, viele Regeln zu beachten. Die treue Spieleabendbesucherin Jasmin Pfau aber war gründlich vorbereitet und wusste das Regelwerk gut zu erklären.
Wieder wurde fleißig Schach trainiert unter der Regie von Harald Frank, dem Schachjugendleiter des TSG Steinheim. Der Ursprung des mehr als tausendjährigen Schachspiels liegt in Indien. In einem unterscheidet sich das Spiel heute gottseidank grundlegend. Die indischen Großmogule spielten es mit lebenden Figuren. Vor versammelter Hofprominenz wurden den fallenden Figuren die Köpfe abgeschlagen.
Jedes Mal werden auch Neue von Tsuro, Fits und Heckmeck am Bratwurmeck in die Stadtbücherei gelockt. Zum Beispiel Jürgen Erbe aus Gronau: „Ich kenne noch nicht so viele Spiele und bin für alles offen.“ Oder ein Pärchen, das erzählt: „Wir spielen viel zu zweit – „Carcassonne“ mit sämtlichen Erweiterungen kennen wir in- und auswendig! Jetzt freuen wir uns auf neue Anregungen.“
Christine Manthey jedenfalls verabschiedet sich mit „Dog“ unterm Arm. Die Vorfreude ist ihr anzusehen: “Zu Hause teste ich, ob der Spielspaß zu zweit genauso hoch ist wie zu viert oder zu sechst!“
Letzter Spieleabend vor der Sommerpause: Freitag, 13.05.2011, 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr, ab 16 Jahre, Eintritt frei!
Datum: 19.04.2011
von: Steffen![]()
Großbottwar Das Theater Sturmvogel gastierte mit dem zauberhaften Spaß "Kätzchen Schnute" in der Stadtbücherei. Von Fenja Thies
Schnute ist ein kleines, verwöhntes Kätzchen. Laut ihrer Aussage ist sie das "ärmste Kätzchen der ganzen Welt." Statt Mäuse zu fangen, isst sie lieber Zuckermäuse. Die echten wären auch gar zu schwer zu fangen - findet sie zumindest. "Ich habe noch nie eine Maus gefangen", jammert Schnute, gespielt von Sandra Jankowski. Aber um eine Maus zu fangen, müsste man sich ja bewegen. Und von Bewegung hält Schnute nun mal gar nichts. Das Angebot des Zauberers Rumpulbibus Gernegroß Pipifax (Frank Klaffke) kommt dann gerade recht. Er schlägt Schnute vor, mit zu ihm zu kommen und sich dort den Bauch mit Erdbeerspaghetti und Vanille-Schoko-Eis vollzuschlagen. Als Gegenleistung verlangt er lediglich ein bisschen Katzenspeck. Schnute weiß nämlich nicht, dass Pipifax sich zwar für den größten Zauberer der Welt hält, aber einfach nicht in der Lage ist, ein Kaninchen zu zaubern. Um dieses endlich aus dem Zauberhut heraushüpfen zu lassen, braucht er Katzenspeck. Mit einer dicken Schnute wäre das optimal. Der Handel ist einfach: Schnute kommt zu ihm ins Katzenparadies und wenn sie so dick ist, dass sie nicht mehr durch das Fenster passt, bekommt Pipifax den heiß ersehnten Katzenspeck. Die vielen Kalorienbomben erreichen das Ziel und Schnute wird dick und rund. Der abgeschlossene Deal behagt ihr aber doch nicht mehr. Die anfangs als doof abgestempelten Äpfel erscheinen nun als bessere Alternative und Schnute möchte schleunigst abnehmen. "Wer kann mir zeigen, wie Sport geht?", will sie von den Zuschauern wissen. Dass das Klettern auf dem Dach trotz der Höhe Spaß macht und rennen schweißtreibend und anstrengend ist, aber alles einen großen Spaßfaktor hat, lernt das Kätzchen letztendlich auch noch. Mithilfe der Kinder kann auch Pipifax besser zaubern - auch wenn das Kaninchen letztendlich in seinem Gesicht klebt.
Zaubersprüche und lachende Kindergesichter prägen das Theaterstück. Immer wieder werden Kinder nach vorne auf die Bühne geholt und zeigen, dass sie nicht nur etwas von Zaubersprüchen, sondern auch von diesem Handwerk selbst etwas verstehen. Während Emily mit einem Zauberstab ausgerüstet wird und Eier herbeizaubert, zeigen Emmi und Lukas der moppelig gewordenen Schnute, wie man durch ein bisschen Sport durchaus an Gewicht verlieren kann. Richtige Ernährung und Bewegung werden kombiniert mit Spaß und Fantasie, ebenso wie Zwischenrufe der Kinder integriert und umgesetzt werden. Ob jetzt Liegestütze auf der Bühne gemacht werden oder ähnliches - auf den Kopf gefallen sind weder Zuschauer noch Darsteller.
Datum: 12.04.2011
von: Artikel aus der Marbacher Zeitung vom 12.04.2011![]()
Beim Spieleabend der Stadtbücherei Grossbottwar vergangenen Freitag hieß es wieder „Ran an die Bretter“.
Bei Asara, Kaleidos, Tsuro, Heckmeck am Bratwurmeck, Verflixxt, TransEuropa, Dixit und vielem mehr hatten die Spielbegeisterten ihren Spaß. Alle diese Spiele können in der Stadtbücherei ausgeliehen werden. Jasmin Pfau aus Grossbottwar kam an diesem Abend richtig auf den Geschmack und nahm gleich drei Spiele mit.
Aber auch selbst mitgebrachte Spiele wurden gespielt und von erfahrenen Spielern und regelmäßigen Spieleabendbesuchern erklärt. So wie von Veronika Geiger das Brettspiel „Vegas Showdown“. „Eins meiner absoluten Lieblingsspiele, das ich nicht mehr in meinem Spieleschrank missen möchte!“, schwärmte die engagierte Grossbottwarerin. Von der ersten Minute an wirkte sie fast drei Jahre lang bei der Organisation des Spieleabends mit. Auch jetzt noch will sie möglichst keinen Spieleabend verpassen: „Ich spiele einfach zu gerne!“
Ganz neu für den Spieleabend war ein ganz altes Spiel: Schach. Die nötige Ruhe fanden die Schachspieler im zweiten Obergeschoss. Der Schachjugendtrainer Harald Frank des TSG Steinheim und zwei weitere versierte Schachspieler führten drei Anfänger sehr einfühlsam und geduldig in das königliche Spiel ein. Als Anja Absmeier aus Grossbottwar stöhnte:“ Mein neunjähriger Sohn spielt so gerne Schach, aber mir ist es einfach zu anstrengend.“, bestätigte Harald Frank: „ Kinder haben den Kopf frei, sie überholen die Erwachsenen sehr schnell.“ Außerdem weiß er, dass in einigen osteuropäischen Ländern auf den Pausenhöfen der Schulen Schach gespielt wird. „Diese Leute sind richtig gut“, sagte der Schachprofi begeistert. Wer auch so gut werden will, hat an den künftigen Spieleabenden Gelegenheit zum Training.
Die Stadtbücherei war prall gefüllt an diesem Abend – mit Menschen, aber auch mit einem Kaleidoskop von Emotionen, die das Spielen weckte: Hoffnung, Glück, Erstaunen, Ausgelassenheit, Rache, Freude, Furcht, Anspannung und Entspannung. Die knapp fünfzig Besucher tauchten in eine andere Welt ein, vergaßen den Alltag und waren am Ende des Abends ausgeglichen, ausgefüllt und einfach zufrieden.
Der nächste Spieleabend steht bereits fest: Freitag, 15.04.2011, 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr, ab 16 Jahre, Eintritt frei!
Datum: 01.04.2011
von: Steffen/LKZ 30.03.11![]()
20 Kinder sind am vergangenen Mittwoch mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach China gereist!
Auf einer großen Weltkarte wurde erst einmal geortet, wo sich China überhaupt befindet. Ist die chinesische Mauer wirklich so lang? Ist laut schmatzen in China höflich? Nachdem solche und andere Fragen zu China geklärt waren, gab es Geschichten von Meihua und Duio, zwei chinesische Kinder aus Peking und Tibet. In ihren Geschichten erzählten sie vom chinesischen Alltag in der Schule und Familie der unterschiedlicher nicht sein kann. Das Stadtleben in Peking ist sehr modern und hektisch, auf dem Land ist die Armut und Arbeitslosigkeit hingegen hoch - am liebsten hütet Duio nach der Schule mit seinem Bruder die Yak-Herden in den Bergen.Beim anschließenden Basteln duften sich die Kinder in Kalligraphie üben - und so entstanden 20 wunderschöne chinesische Lesezeichen!
Datum: 17.03.2011
von: Gänsler![]()
Fasching ist vorbei, auf geht’s zum Spielevormittag – getreu diesem Motto trafen sich vergangenen Donnerstag wieder viele Kinder in der Stadtbücherei!
Zahlreiche Brettspiele warteten darauf, ausprobiert und gespielt zu werden! Besonders beliebt war der Dauerbrenner „Hüpf, hüpf, hurra!“ wobei die Spieler ihre Geschicklichkeit erproben konnten. Um Fingerfertigkeit, eine ruhige Hand und eine Portion Wagemut ging es bei „Klickado“ und auf den richtigen Weg kam man bei dem Spiel „Tsuro“. Völlig überraschend kam noch der Großbottwarer Spieleerfinder Thomas Liesching vorbei und stellte den Kindern seinen aktuellen Spiele-Prototypen vor – dieser konnte natürlich gleich ausprobiert werden. Und so gab es viele Gewinner und keine Verlierer, da alle einen vergnügten Vormittag in der Stadtbücherei verbracht haben. Und wer nach den zwei Stunden spielen noch nicht genug hatte, konnte sein Lieblingsspiel direkt ausleihen und zu Hause weiter spielen!
Datum: 11.03.2011
von: Gänsler![]()
Rund 30 Jung-Astronauten haben sich am vergangenen Montag in der Stadtbücherei getroffen, um mit Petra Möhle von der Spiel- und Gestaltungswerkstatt Steinheim eine Reise ins Weltall zu unternehmen.
Zunächst ging es darum, alle Fertigkeiten eines echten Astronauten zu erlangen und so wurde in der Bücherei kurzerhand die erste Großbottwarer Weltraumfahrschule eröffnet. Hier lernten sie so einiges über die Geschichte der Raumfahrt und beim Raketenweitschießen konnten sie erproben wie eine Rakete eigentlich funktioniert. Dann ging die Reise los – der Countdown lief und ab ging die Reise auf den Mars – aber vorsichtig, hier musste man aufpassen beim Auftreten, denn alles war ganz heiß und glibberig. Auf den Saturn ging es nicht ohne Brille, da es so furchtbar hell war und oh nein, wieder auf der Erde zurück merkten die Astronauten, dass sie einen blinden außerirdischen Passagier an Bord haben – doch kein Problem, der Fachmann für Außerirdische Dr. Fabio empfahl: Der Außerirdische muss auf seinen Heimatort Neptun zurückgebracht werden. Und so unternahmen die Kinder eine letzte Reise ins Weltall und kamen alle wohlbehalten in Großbottwar wieder an!
Datum: 02.03.2011
von: Gänsler![]()
Viel Spaß hatten 15 Kinder auf der Lese-Weltreise in die Türkei am Mittwoch, 19.01.11.
Die Kinder erfuhren, dass die Türkei doppelt so groß ist wie Deutschland und man in Istanbul von Europa nach Asien gehen kann. Die Buchfiguren Mehmet und Hatice erzählten Spannendes über die Geschichte, Religion und Tradition. Toll war, dass Büsra, Betül, Selin und Tenzile dabei waren - sie konnten viel über die Türkei erzählen und brachten den anderen Kindern bei, wie man auf Türkisch bis zehn zählt. Ebenso führten sie noch ein kleines türkisches Tänzchen mit Gesangseinlage vor, was für großen Applaus sorgte. Nach dem Vorlesen bastelten die Kinder aus ausrangierten CDs und Schaschlikspießen „Drehende Derwische“ und ließen diese dann auch sofort tanzen. Zum Abschluss spielten die Kinder noch ein typisch türkisches Spiel „Haciyatmaz“, was auf Deutsch Stehaufmännchen heißt. Am Ende hieß es dann „güle güle, auf Wiedersehen“ – wohin die nächste Weltreise wohl geht?
Datum: 21.01.2011
von: Gänsler![]()
Stadtbücherei Großbottwar Ein fester Kreis von Besuchern hat an einem gemeinsamen Abend viel Spaß. Das letzte Treffen in der Burgermühle im Jahr 2010 hat sich durch eine besonders gemütliche Atmosphäre ausgezeichnet.
Der Saal der Burgermühle war voll an diesem Abend, zwei Tage vor Silvester. Rund um die zentral präsentierten Spiele waren alle Tische besetzt. Über 50 Spielbegeisterte gönnten sich einen schönen Ausklang des Jahres 2010 in der Stadtbücherei Großbottwar.
"Der Termin ist einfach gut und schon fest eingeplant. Ich komme!", sagte Sonja Hartmann aus Winzerhausen schon vor Weihnachten. Als Leserin der Stadtbücherei besucht die dreifache Mutter die Spieleabende, so oft es ihr möglich ist. Die Großbottwarer Familie Scholz freute sich schon das ganze Jahr auf diesen Abend: "Unterm Jahr kommen wir nicht, da es zeitlich nicht reicht. Letztes Jahr war der Spieleabend zwischen den Jahren ein Programmpunkt zusammen mit unseren Übernachtungsgästen. Sie erzählen heute noch oft von dem schönen Abend."
Wieder gab es etliche mutige Frauen, die ohne Begleitung kamen. "Man muss nichts erklären oder begründen, sondern schließt sich einfach einer Runde an und spielt", so eine alleinstehende Teilnehmerin. Überhaupt - der Spieleabend spricht eine breite Bevölkerungsschicht an, und alle sind herzlich willkommen: ob jung oder alt, Mann oder Frau, Alleinstehende, Freunde oder Familie.
Eigentlich gibt es keinen Alkohol am Spieleabend. Es gilt ja, einen kühlen Kopf zu bewahren, schließlich will man gewinnen. Doch dieses Mal wurde eine Ausnahme gemacht. Ein Stammspieler ließ es sich nicht nehmen und brachte Sekt mit zum Reinfeiern in den Geburtstag. Nach sechs Kannen Tee, zwei Kannen Kaffee, drei Kisten Sprudel, zehn Liter Saft, zwei Flaschen Sekt, vielen Knabbereien und noch mehr Spielspaß und Geselligkeit endete der Spieleabend der Stadtbücherei kurz nach 1.30 Uhr. Es war der krönende Abschluss eines tollen Spielejahres.
Die Mitarbeiter der Stadtbücherei von Großbottwar bedanken sich bei allen Spieleabendgästen für die rege Teilnahme und wünschen ein gesundes, friedvolles Jahr 2011 mit vielen Spieleabendbesuchen!
Info: Der nächste Spieleabend findet statt am Freitag, 11. Februar, um 19.30 Uhr. Für alle Spielbegeisterten ab 16 Jahren. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig.
Sigrid Steffen
Datum: 10.01.2011
von: Marbacher Zeitung![]()
Vergangene Woche besuchten die Klassen 4c und 4d mit ihrem Deutschlehrer Herr Sommer die Stadtbücherei. Bei der Klassenführung handelte es sich um eine ganz besondere – die SchülerInnen erwarben an diesen Vormittagen den Bibliotheksführerschein.
Der „Bildungsplan 2004 – Grundschule“ sieht für die Klasse 4 im Fach Deutsch den Erwerb dieses Bibliotheksführerscheins vor. Er gehört neben verlässlichen Lesezeiten und einer verbindlichen Buchpräsentation zu den Inhalten des Bereichs „Umgang mit Texten und Medien“. Die kleinen Besucher kannten sich in der Bücherei schon sehr gut aus, denn die meisten hatten bereits eine Büchereikarte mit der sie regelmäßig Bücher, CDs und Spiele aus der Bücherei entleihen. Anhand eines Fragebogens rund um die Bücherei konnten sie zeigen, dass sie sich in ihrer Bücherei auskennen und die dort bereitgestellten Medien für ihre Zwecke nutzen können. Mit diesem Angebot möchte die Stadtbücherei die SchülerInnen beim Lernen und bei der Freizeitgestaltung begleiten und die Grundschule als Bildungspartner unterstützen. Im Gespräch mit den Kindern erfuhr man auch, was die Kinder an ihrer Bücherei so schätzen. Am liebsten lesen sie Krimis, die Fälle von den Jungdetektiven „Die drei ???“ sind besonders hoch im Kurs, doch auch die Klassiker-Abenteuer-Serie „Die fünf Freunde“ von Enid Blyton ist begehrt. Maike und Lotti wünschten sich von ihrer Bücherei „…dass die Bücherei so bleibt wie sie ist. Viele Kinderveranstaltungen und eine riesige Auswahl an Kinderbüchern, Hörspielen und Spielen – alles zum Ausleihen und alles für umsonst“.
Datum: 21.12.2010
von: Gänsler![]()
Der Spieleabend der Stadtbücherei Grossbottwar am letzten Freitag wurde wieder zahlreich und mit Begeisterung angenommen. Über 30 Spieler aus Grossbottwar und Umgebung nutzten das Angebot bis nach Mitternacht.
Gespielt wurden 20 verschiedene Karten- und Brettspiele aus dem reichhaltigen Bestand der Stadtbücherei und den Schränken der Mitspieler. Dauerbrenner „Dixit“ fachte erneut Phantasie und Diskussionen an. Aber auch bei „Dog“, der Schweizer Variante des „Mensch ärgere Dich nicht“, ging es rund. Teamgeist war hier gefragt, denn man kann nur zusammen mit einem Partner gewinnen oder verlieren. Die Neuerwerbungen von der Spielemesse ließen munteren Spielspaß aufkommen: „Safranito“ stand auf der Rangliste ganz oben. Die orientalischen Gewürze auf dem farbenprächtigen Spielbrett regten nun mal nicht nur den Appetit auf Essen an!
Für den leiblichen Appetit gab es Knabbereien, selbstgebackene Laugensterne und Nutella-Kringel sowie Kaffee, Früchtetee und Säfte. Die Gäste genossen die entspannte und gemütliche Atmosphäre sehr. „Ist das eine lebendige Bücherei!“, staunte Susanne Burkhardt aus Beilstein. Und Sonja Langer aus Grossbottwar verabschiedete sich mit einem Leuchten in den Augen: „So hab ich mir das nicht vorgestellt! Ich komme wieder!“
Nächster Spieleabend:
Es wird wieder „Zwischen den Jahren“ gespielt: Am Mittwoch, 29.12.2010 ab 19:30 Uhr.
Für alle Spielbegeisterten ab 16 Jahren. Der Eintritt ist frei!
Datum: 30.11.2010
von: Sigrid Steffen![]()
Rund 20 Kinder fanden sich am vergangenen Freitag zur Grusel-Lesenacht in der Burgermühle ein.
Schnell wurde mit Leintüchern und Mullbinden die passende Garderobe für die kleinen Gäste geschneidert – ein bisschen Puder und schwarz ins Gesicht und fertig war das Gespenst. Um in richtige Geisterstimmung zu kommen, reisten die Gespenster erstmal zu Graf Dracula nach Transsylvanien. Der war aber auch kürzlich erst in der Burgermühle zu Gast und hatte was vergessen – schnell waren Draculas Särge mit Taschenlampe und dem richtigen Gespür in der stockdunklen Burgermühle gefunden – Inhalt? Gruselgeschichten – die sofort vorgelesen wurden! Richtig eklig wurde es beim Krähenherzen und Spinnen tasten, sehr viel Spaß hatten die Gespenster beim Mumienwickeln. Dabei entwickelten Peer, Fynn und Marcel eine ganz eigene Einwickeltechnik. Nachdem das Nachtlager aufgebaut war gab es noch einen Mitternachtssnack zur Geisterstunde: die Geisterhände aus Pudding schmeckten zwar nicht, sahen aber umso gruseliger aus, dafür schmeckte allen der Spinnwebenkuchen und grüne Schlabberbrühe. Nach der Stärkung konnte noch ganz viel gelesen, gespielt und getratscht werden und irgendwann gingen auch für die letzten nachtaktiven Gespenster die Lichter aus…
Datum: 25.11.2010
von: Gänsler![]()
Drei Sieger, eine begeisterte Rentnerin und ein paar wunderschöne Stunden sind die Bilanz eines erfolgreichen Dauerbrenners.
Kürzlich war es wieder soweit: Mehr als 40 Spieler trafen sich beim Spieleabend in der Stadtbücherei. Über zwei Stockwerke verteilt, wurde bis nach Mitternacht gespielt. Ausgepackt wurden Asara, Dixit, Phase 10, Fits, Einfach Genial, Verflixxt, Wizard und vieles mehr.
Mit der 77-jährigen Rose Müller gab es diesmal sogar einen Drei-Generationen-Tisch. Anfangs war die Großbottwarerin noch skeptisch: "Ich suche jemanden fürs wöchentliche Kartenspiel. Wenn niemand Gleichaltriges kommt, geh ich halt wieder." Tatsächlich kam keiner in ihrem Alter. Aber Rose Müller blieb! Stundenlang! Und hatte sichtlich großes Vergnügen!
Viel Vergnügen hatten die Spieler auch beim Kakerlakensalat. Es wurden Tränen gelacht! Bei diesem Spiel muss man zwar immer die Wahrheit sagen, darf aber nicht immer das sagen, was man sieht und das ohne zu Zögern. So entstanden aus den vier Gemüsesorten Blumenkohl, Paprika, Tomate und Salat herrliche Wortgemüsekreationen wie zum Beispiel Blupatomate oder Satoblumenkohl. An diesem Abend gelang übrigens ein äußerst seltenes Kuriosum: Beim Alhambra-Spiel gab es mit genau dem gleichen Punktestand drei Sieger, die sich den ersten Platz teilten. Der nächste Spieleabend findet am Freitag, 26. November, um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Datum: 29.10.2010
von: Sigrid Steffen![]()
Großbottwar Erfolgsautorin Petra Durst-Benning hat in der gut besuchten Bücherei ihr neues Buch vorgestellt. Von Cornelia Ohst
Petra Durst-Benning könnte sich als Appetitanreger vermarkten lassen. Die Autorin versteht es perfekt, bei ihren Lesungen gehörigen Hunger auf ihre Bücher zu machen. Dass die Schreiberin historischer Bestseller eindrucksvoll schreiben kann, steht außer Frage. Dass sie zudem einen komplett gefüllten Saal so zu unterhalten vermag, dass ihr die Zuhörer stundenlang an den Lippen hängen, hat eine besondere Klasse.
Zahlreich sind die Besucher in die Ortsbücherei gekommen, um eine der Großen in der Zunft erfolgreicher Schreiber persönlich zu erleben - und zu sehen, wie jemand aussieht und wirkt, der seinen zwölften Erfolgsroman vorgelegt hat.
Petra Durst-Benning versteht es, den historischen Figuren neues Leben einzuhauchen. So sehr, dass sich die Zuhörer nur schwer von den Hauptfiguren lösen können, wie die offene Fragerunde zeigt. Olga und Wera, die beiden russischen Großfürstinnen, die in Württemberg revolutionäre soziale Veränderungen bewirkten und ein Segen für die Mitmenschen ihrer Zeit waren, stehen im Mittelpunkt der äußerst kurzweiligen Lesung, die durch die eloquente und spritzige Erzählweise der Autorin abgerundet wird. Nebenbei erfährt der Besucher auch einiges über die Schriftstellerin. "Schreibblockaden kenne ich nicht", antwortet sie auf eine Frage. Darüber hinaus gibt es viel zu lachen. Die spritzige Art der Rednerin trägt dazu bei.
Petra Durst-Bennings neuestes Werk, "Die russische Herzogin", reiht sich in eine Trilogie über drei hochwohlgeborene russische Frauen der württembergischen Geschichte ein. Bereits ein Jahr nach der "Zarentochter" ist die Weiterführung von Königin Olgas Lebensgeschichte erschienen und lässt damit nicht nur Herzogin Wera, die spätere Adoptivtochter Olgas, auferstehen, sondern nimmt auch das Thema ADHS in den Fokus. Von Wera meint die Autorin zu wissen, dass diese eine jener herausragenden Persönlichkeiten war, die unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu leiden hatten. Gerade jene Szenen, in denen Durst-Benning das zornige, übersprühende und so gar nicht in das Verhaltensschema jener Zeit passende Kind ins Auge fasst, sind es, die die Zuhörer magnetisieren. Der Autorin gelingt es, mit einer Paarung von Schalk und feinfühliger Ernsthaftigkeit ein lebendiges Bild von der Protagonistin zu zeichnen.
"Ich habe mir nach der ,Zarentochter" die Finger wund geschrieben, um das Buch zeitnah auf den Markt zu bringen", teilt Petra Durst-Benning mit. "Mit dem nächsten Buch jedoch lasse ich mir etwas mehr Zeit", warnt sie ihre Fans vor und lässt sie wissen, dass sie dem historischen Roman zwar treu bleibe, aber mit ihrem noch ungeschriebenen Werk, das 2012 auf den Markt kommen soll, beabsichtige, das ganze Genre zu revolutionieren. "Ich habe Lust auf was Neues", sagt die Autorin
Datum: 18.10.2010
von: Marbacher Zeitung![]()
GROSSBOTTWAR. Die bekannte Märchenfigur „Hans im Glück“ war vergangenen Montag, 11. Oktober 2010, gleich zweimal in der Stadtbücherei auf der Bühne.
Vormittags gab es eine Vorstellung für die Großbottwarer Kindergärten und nachmittags war die Stadtbücherei-Bühne für alle Kinder von 4 Jahren an geöffnet. Manche Kindergartenkinder ließen es sich allerdings nicht nehmen, bei der Nachmittagsvorstellung gleich noch mal mitzumischen! Wolfgang Messner vom Blinklichter-Theater war Erzähler und Schauspieler zugleich in dem lustigen und abwechslungsreichen Ein-Mann-Stück „Hans im Glück“. Er verstand es, die Kinder mit seiner Erzählweise zu fesseln. Da wurde schnell ein Bügelbrett zur Kuh mit Euter aus einem rosa Gummihandschuh, dem Besen wurde ein langer Socken als Kopf übergestülpt um ihn in ein Pferd zu verwandeln und ein rosa Wollknäuel stellte ein quiekendes Ferkel dar. Auf die Frage, was wohl Hans beruflich mache, reichten die Kinder Vorschläge ein vom Lochmacher bis Nadelpiekser. Die Kinder wurden immer wieder mit einbezogen und zum Mitmachen aufgefordert - und so waren sie mal der Zwergenwald, durch den Hans Richtung Heimat wanderte, oder die Dorfgemeinde die mit einem schwäbischen „I gucke mal do“ glänzte. Wenn auf der Bühne der eigentliche Hans kurz in die Rolle des Schleifers schlüpfen musste, wurde kurzerhand ein Kind aus dem Publikum zum Hans mit Gans. Selten hat man eine so große Kinderschar so konzentriert und fasziniert über eine längere Zeitspanne erlebt – ein sehr schönes Theatererlebnis nicht nur für die kleinen Besucher!
Datum: 12.10.2010
von: Gänsler![]()
Am Dienstag, 21.09., sowie Mittwoch, 22.09., fanden in den Büchereien in Winzerhausen und Großbottwar zwei Geburtstagsfeiern für Jim Knopf statt.
Der feiert dieses Jahr nämlich seinen 50sten Geburtstag! Und wie sich das für einen richtigen Geburtstag gehört, sangen ihm die Kinder zu Beginn der Feier erst einmal ein Ständchen. Danach durften alle gemeinsam die Kerzen ausblasen. Und während Sigrid Steffen den Kindern aus den Abenteuern von Jim Knopf vorlas, ließen sich alle den leckeren Gugelhupf von Frau Waas und die drachenstarken Muffins vom Halbdrachen Nepomuk schmecken, die extra für diesen Anlass gebacken wurden. Anschließend ging es dann ans Malen. Jedes Kind konnte einen DIN A 3 großen Jim Knopf ausmalen und mit nach Hause nehmen. In Winzerhausen bemalten die Kinder gemeinsam einen lebensgroßen Jim Knopf, der nun die Wände der Ortsbücherei schmückt.
Wir sind uns sicher – die lustigen und spannenden Abenteuer von Jim Knopf und seinem Freund Lukas, dem Lokomotivführer, werden bestimmt noch weitere 50 Jahre großen Anklang finden, so dass der nächsten Geburtstagsfeier nichts im Wege steht!
Datum: 23.09.2010
von: Jacobs![]()
Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: zahlreiche Brettspiele lockten in die Bücherei, um gleich vor Ort ausprobiert zu werden. Und da es draußen wie aus Eimern schüttete, waren dem Aufruf wieder fast 40 Kinder gefolgt.
Gespielt wurde unter anderem das Spiel „Zoowaboo“. Bei diesem Spiel muss man schätzen, wie viele Tiere auf ein Floß passen – schnell hat man sich verschätzt...! Außerdem sehr beliebt bei den Kindern waren die Spiele „Burg der tausend Spiegel“, Hüpf hüpf, Hurra!“, „Das magische Labyrinth“ oder auch „Auf die Schätze, fertig, los“! Bei so viel Spielspaß vergingen die zwei Stunden wie im Flug. Die gespielten Spiele und noch viele mehr stehen in der Bücherei bereit und können jederzeit entliehen werden!
Datum: 09.09.2010
von: Verena Gänsler![]()
20 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren waren am Montag in die Bücherei gekommen, um zusammen mit Frau Sonja Langer im Rahmen des Sommerferienprogramms ihre eigenen Seifen herzustellen.
Frau Langer hatte schon verschiedene fertige Seifen mitgebracht, um den Kinder zeigen zu können, wie eine selbst gemachte Seife aussehen kann. Da gab es die schönsten Formen, angefangen bei Sternen über Herzen und sogar Teddybären.
Bevor eine Seife in Form gegossen werden kann, muss erst einmal das Rohmaterial zubereitet werden. Dazu wurden Glycerinblöcke in kleine Würfel geschnitten um danach im Wasserbad geschmolzen zu werden. In diese Flüssigkeit wurden dann Färbemittel gegeben. Um zum Beispiel die Farbe gelb zu erhalten, gaben die Kinder gelbes Paprikapulver hinzu. Danach wurde die Flüssigkeit in verschiedene Behältnisse gegossen. Jetzt konnte jedes Kind seine individuellen Ingredienzien hinzufügen. Da gab es bunten Glitter, Lavendel- und Rosenblüten, Muscheln oder auch Orangen- und Zitronenschalen. Danach hieß es ein wenig Geduld haben, da die Seifen, bevor sie mit Hilfe von Ausstecherle in Form gebracht werden konnten, erst einmal aushärten mussten. Die Wartezeit verkürzten sich die Kinder, indem sie schöne Verpackungen für ihre Seifen bastelten. Am Ende des Vormittags hatte jedes Kind zwei Seifen hergestellt und das Gebäude der Stadtbücherei war in eine wunderbare Duftwolke gehüllt.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Langer für ihren Einsatz an diesem Vormittag.
Datum: 31.08.2010
von: Jessica Jacobs![]()
Am Mittwoch, 16.06.2010, hieß es in der Stadtbücherei Großbottwar wieder „Lies mir was vor!“.
Kuschelig ging es in der bunten Kinderbuchecke an diesem Mittwoch zu. Sieben Kinder waren gekommen um in die spannende Fortsetzung der Geschichte von Jim Knopf einzutauchen. „Jim Knopf und der Halbdrache Nepomuk“ lautete der Titel der Geschichte und zusammen mit Lukas und Jim wurden die Kinder vor die Herausforderung gestellt, dem kleinen Halbdrachen zu helfen. Mit einem Nilpferd als Mutter, wurde er von den anderen Drachen nicht akzeptiert, sein Vulkan war erloschen und obendrein konnte er nicht mal Feuer speien. Probleme über Probleme, doch die beiden Reisenden schafften es, dem kleinen Drachen zu helfen.
Am 14.07.10 um 15 Uhr heißt es das nächste Mal „Lies mir was vor“ und wir starten mit „Jim Knopf und Prinzessin Li Si“ in das abenteuerliche Finale der Kinderbücher von Michael Ende. Eingeladen sind wieder alle ab 4 Jahren.
Datum: 17.06.2010
von: Link![]()
Am 18.05. und 19.05. ging es mit dem Bilderbuchkino auf Reisen in die Welt von "Rudi Riese".
Rudi ist so völlig anders als seine Mäuseschwestern. Groß, plump und er hat so große Füße. Wie er und seine drei Schwestern herausfanden, warum das so ist und, dass Anderssein nichts Schlechtes ist, das durften in Großbottwar und in Winzerhausen insgesamt 27 Kinder hautnah miterleben. Am 18.05. und 19.05.10 verfolgten sie Rudis Abenteuer in farbprächtigen Bildern auf der großen Leinwand im Veranstaltungssaal der Stadtbücherei Großbottwar.
Und damit es nicht bei schönen Erinnerungen blieb, wurde anschließend noch emsig gebastelt. Aus buntem Tonkarton durfte jeder der kleinen Teilnehmer eine eigene Maus zum Mitnehmen anfertigen.
Datum: 28.05.2010
von: Link![]()
Am Montag, 26.04.2010, war das Figurentheater Pantaleon mit seinem Programm „Die Leserei“ zu Gast in der Stadtbücherei Großbottwar.
Die Leserei verbindet Vorlesen mit Theater und betreibt so Leseförderung auf besonders spannende Art. Thema an diesem Tag waren die Piraten und Seeräuber, die vor mehreren hundert Jahren die Weltmeere unsicher gemacht haben. Von dem auf der Bühne aufgebauten Piratenschiff aus, brüllten die wilde Mathilde und der ruchlose Robert ihre Befehle an die beiden Vorleser und Schauspieler Martina Quante und Alexander Baginski. „An die Seiten, zack zack!“ Diese gehorchten auch prompt und lasen aus Büchern wie „Käpt’n Knitterbart“ oder „die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ vor. Zwischendurch gaben die beiden Piraten auf ihrem Schiff immer wieder spannende oder auch gruselige Anekdoten aus dem wilden und gefährlichen Leben ihrer großen Vorbilder zum Besten. Darunter nicht nur Männer wie Klaus Störtebeker oder Blackbeard, sondern auch Frauen wie Mary Read und Anne Bonny.
Mit humoristischen Einlagen, bei denen auch die erwachsenen Zuschauer lachen konnten, lockerten die Schauspieler ihr Stück immer wieder auf. Zum Schluss der Veranstaltung fanden die wilde Mathilde und ihr Steuermann, der ruchlose Robert, noch einen Schatz, den Mathildes Ur-ur-ur-Großmutter vor vielen Jahren versteckt hatte. Nicht etwa Gold und Edelsteine, wie man denken könnte. Nein, etwas viel besseres: eine Kiste, randvoll gefüllt mit - Büchern!
Datum: 27.04.2010
von: Jacobs![]()
Am Freitag, 23.04.2010, wurde Deutschlandweit der Welttag des Buches gefeiert. Auch die Stadtbücherei Großbottwar war mit von der Partie.
Jährlich erscheint für diesen speziellen Tag ein Buch mit dem Titel „Ich schenk dir eine Geschichte“. Verschiedene Autorinnen und Autoren beteiligen sich an der Entstehung des Werkes, das jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema Freundschaft.
12 Kinder hatten sich trotz des schönen Wetters in der Bücherei eingefunden, um den spannenden Geschichten zu lauschen oder gar selbst vorzulesen. Selina beispielsweise las mit flüssiger Stimme aus der Geschichte „Der Kahn“ von Christian Tielmann vor. Diese Geschichte handelt von zwei Jungen, die sich eigentlich gar nicht ausstehen können. Als sie aber gemeinsam in große Gefahr geraten, werden aus den Feinden dicke Freunde.
Nach dem Vorlesen konnte jedes Kind noch sein individuelles Lesezeichen basteln und das Welttag-Buch mit nach Hause nehmen.
Datum: 23.04.2010
von: Jacobs![]()
Der Spieleabend in der Großbottwarer Stadtbücherei ist inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Beim jüngsten Treffen am Freitag, 16.04.2010, kamen Spielbegeisterte aus Abstatt, Beilstein, Murr, Freiberg, Bietigheim, Ludwigsburg, Stuttgart und sogar Renningen.
Insgesamt waren es 25 Spielbegeisterte, die sich zum Spielen getroffen haben. "In der Stadtbücherei stimmt einfach alles, was man für eine gute Spielpartie braucht: bequeme Stühle, leckere Knabbereien und Selbstgebackenes, gemütliches Ambiente, super Spielauswahl und last but not least tolle Leute!" schwärmte Michael Burckhardt aus Beilstein, einer der treuesten Besucher der Spieleabende. Spielspaß pur gab es unter anderem bei: Alhambra, Dominion, Ubongo 3D, Heckmeck am Bratwurmeck, Agricola, Kingsburg, Top-Race, Fresko und Blox. "Schade, dass so ein schönes Spiel wie Blox so schnell wieder aus dem Handel genommen wurde!" bedauert Gudrun Glemser aus Murr. "Wie gut, dass man es in der Stadtbücherei ausleihen kann!" Als spannend empfanden es die Mitspieler auch wieder, mit dem Großbottwarer Spieleerfinder Thomas Liesching seine noch geheimen Spiele-Prototypen zu testen und auszufeilen. Für Claudia Merkle aus Großbottwar war es der erste Spieleabend: "Eine Bekannte hat mich mit ihrer Begeisterung neugierig gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal!"
Der nächste Spieleabend findet am 07.05.2010 um 19.30 Uhr statt. An diesem Abend feiert der Spieletreff sein 2-jähriges Jubiläum! Eingeladen sind wieder alle Spielfreudigen ab 16 Jahren.
Datum: 23.04.2010
von: Steffen![]()
Rund 34 Kinder und Erwachsene fanden sich am Donnerstag, 08.04.2010, zum Spielen in der Stadtbücherei ein.
Auch der Großbottwarer Spieleerfinder Thomas Liesching war mit von der Partie. Einige Kinder hatten die Möglichkeit, mit ihm noch völlig geheime Prototypen von Spielen zu testen, die später vielleicht einmal den Weg in den Handel finden werden.
Aber auch an allen anderen voll besetzten Tischen ging es hoch her. Das Spiel „Diamonds Club“ fand ebenso begeisterte Anhänger wie das lustige Schätzspiel „Zoowaboo“. Und selbstverständlich waren die angebotenen Knabbereien eine willkommene Nervennahrung, um über manch verlorene Partie hinwegzutrösten!
Da der Spielevormittag wieder so toll angekommen ist, wird es wahrscheinlich in den Pfingstferien eine Wiederholung geben. Genauere Ankündigungen folgen noch.
Datum: 09.04.2010
von: Jacobs![]()
Am Mittwoch, 10.03.2010, hieß es in der Stadtbücherei Großbottwar wieder „Lies mir was vor!“.
17 Kinder fanden sich in der Bücherei ein, um den spannenden Abenteuern von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer zu lauschen. Diesmal ging es in der Geschichte darum, wie Jim Knopf als kleines Baby in einem Karton nach Lummerland kam und in Frau Waas eine liebevolle Adoptivmutter fand.
Da das Buch von Michael Ende in diesem Jahr seinen 50sten Geburtstag feiert, stehen die nächsten „Lies mir was vor“ Veranstaltungen ganz im Zeichen von Jim, Lukas und Emma und ihren spannenden Abenteuern, die sie bei ihren Reisen um die Welt erleben.
Der nächste „Lies mir was vor“ Nachmittag findet übrigens am Mittwoch, 14.04.2010, um 15.00 Uhr statt. Vorgelesen wird dann aus dem Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer gehen durch dick und dünn“. Eingeladen sind wieder alle ab 4 Jahren!
Datum: 12.03.2010
von: Jacobs![]()
Nachts vom neuen Spiel geträumt – tagsüber umgesetzt – abends probegespielt!
Offenbar wirkte der bevorstehende Spieleabend auf den Spieleerfinder Thomas Liesching inspirierend: „Selten, dass ein Spiel so schnell entsteht!“ Die Spielrunde in der Grossbottwarer Stadtbücherei jedenfalls mochte das Kartenspiel, diskutierte verschiedene Änderungen, kam aber zu dem Fazit, dass das Spiel so bleiben soll. An einem anderen Prototyp tüftelt Liesching schon länger. Conny Heuser-Rupp aus Grossbottwar hat mit diesem „ihr“ Spiel gefunden: „So viel Glück hatte ich noch nie!“ Außerdem stellte Spielekenner Thomas Liesching das Spiel „Dixit“ aus Frankreich vor. Es ist ein anspruchsvolleres Spiel , das Vorstellungskraft und Phantasie stärkt, aber kein Strategiespiel ist. „Das Spiel gefällt bestimmt auch meiner Frau, die eigentlich nie spielt!“, vermutete Jochen Atz aus Grossbottwar. Er hatte den Weg in die Stadtbücherei allein angetreten. Dort traf er jedoch auf genügend Mitspieler. Dreizehn Frauen und dreizehn Männer fanden sich zum gemütlichen Spielen in ungezwungener Atmosphäre zwischen Büchern und Fachwerkgebälk ein. Gespielt wurden neue und altbewährte Spiele der Stadtbücherei. Unter anderem Dominion (Spiel des Jahres 2009), Just 4 Fun, Alhambra und Carolus Magnus. Aber auch mitgebrachte Spiele wurden gespielt. Andreas Faul aus Bietigheim hatte „Puerto Rico“dabei: „Das würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen!“
Der nächste Spieleabend steht bereits fest: Freitag, 19.03.2010, 19:30 Uhr, ab 16 Jahre, Eintritt frei!
Datum: 04.03.2010
von: Steffen![]()
18 Kinder sind am Mittwoch, 10.02.2010, mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach Marokko gereist!
Auf einer großen Weltkarte wurde erst einmal geortet, wo sich das Land überhaupt befindet, und geklärt, wie die Araber das Land nennen, nämlich „Al-Maghrib al Aqsa“, was soviel bedeutet wie „das Land im äußersten Westen“. Danach gab es Geschichten von Leila und Anissa, zwei Mädchen aus Marokko, deren Leben sich aber grundlegend unterscheiden. Leila stammt aus einer reichen Familie in Fes, Anissa hingegen aus einer Berberfamilie, die am Rande des Atlas-Gebirges wohnt. Anissas Alltag besteht hauptsächlich aus Arbeit in der Landwirtschaft und seltenen Schulbesuchen, während Leila die Vorzüge des behüteten Stadtkindes genießen kann. Von ihr konnten wir auch erfahren, was das Wort „Medina“ bedeutet, nämlich „Altstadt“.
Nach dem Vorlesen bastelten die Kinder noch Lesezeichen, auf die sie in arabischer Schrift ihren eigenen Namen schreiben konnten.
Datum: 11.02.2010
von: Jacobs![]()
Am Mittwoch, 20.01.2009, fand in der Stadtbücherei wieder die Vorlesereihe „Lies mir was vor“ für Kinder ab 4 Jahren statt.
Vorgelesen wurde aus dem Bilderbuch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer machen einen Ausflug“ von Michael Ende.
Seit 2005 erscheinen in regelmäßigen Abständen Bilderbücher, die die Geschichte von Jim Knopf und seinem Freund Lukas auch schon für kleinere Kinder interessant machen. Der Kinderbuchklassiker von 1960 feiert 2010 sein 50jähriges Jubiläum. Da die lustigen und spannenden Abenteuer von Jim Knopf absolut zeitlos sind und auch heute noch begeistern, werden bei den nächsten „Lies mir was vor“ Veranstaltungen nach und nach alle Bilderbücher über Jim Knopf vorgelesen.
Der nächste Lesetermin ist der 10.03.2010. Vorgelesen wird dann aus dem Buch „Wie Jim Knopf nach Lummerland kam“. Eingeladen sind wieder alle Kinder ab 4 Jahren.
Datum: 22.01.2010
von: Jacobs![]()
Am Dienstag, 29.12.2009, fand der letzte Spieleabend im abgelaufenen Jahr statt.
38 Spielfreudige aus Großbottwar und von außerhalb waren dem Aufruf gefolgt. In großer Runde wurden verschiedene Brettspiele ausprobiert, unter anderem wieder das beliebte Spiel Dominion, welches zum Spiel des Jahres 2009 gekürt wurde.
Da einige private Spiele mitgebracht wurden, konnten auch Spiele getestet werden, die nicht im Bestand der Stadtbücherei zu finden sind, wie zum Beispiel das Kartenspiel „Phase 10“. Ein herzliches Dankeschön an Veronika Geiger und Sigrid Steffen, die so kurz nach Weihnachten Zeit und Lust zum spielen hatten, und so für einen schönen Abend gesorgt haben!
Am Freitag, 08.01.2010, hieß es dann für die jüngeren Spielerinnen und Spieler „die Würfel sind gefallen“. 29 Kinder verbrachten den letzten Ferienvormittag in der Stadtbücherei, um mit Freunden die Kinderspiele der Bücherei zu testen.
Darunter auch einige Neuanschaffungen, wie zum Beispiel das lustige Froschspiel „Hüpf hüpf Hurra!“. Bei diesem Spiel muss man versuchen, seine „Frösche“ durch geschicktes werfen im Froschteich zu platzieren, und so möglichst viele Seerosen zu gewinnen.
Ebenfalls neu in der Bücherei sind die Spiele „Zoowaboo“, „Dog – den letzten beißen die Hunde“, „Dicke Luft in der Gruft“ und „Auf die Schätze, fertig, los“.
Die nächsten Spielaktionen finden am Freitag, 22.01.2010 (Spieleabend ab 16 Jahren) sowie am Donnerstag, 18.02.2010 (Spielevormittag für alle) statt.
Datum: 08.01.2010
von: Jacobs![]()
Am Freitag, 13.11.2009, wurde in der Stadtbücherei die schwarze Piratenflagge gehisst. 16 wilde Piraten und Seeräuber enterten die Bücherei, um die Nacht dort zu verbringen.
Zur passenden Filmmusik von „Fluch der Karibik“ gingen alle an Bord. Nach einem kurzen Kennenlernspiel, bei dem jeder den Namen des anderen erfahren konnte, wurden erst einmal passende Hüte und Augenklappen gebastelt, um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer piratenmäßig einzukleiden. Anschließend wurde dann die Seetauglichkeit bei einer flotten Runde „Reise nach Tortuga“ auf die Probe gestellt. Ein großes Highlight war dann die Suche nach dem Piratengold. Der berühmte Pirat Barbossa hatte seinen Schatz gut versteckt, und erst nachdem einige Rätsel und versteckte Hinweise entschlüsselt wurden, konnte das Gold geborgen werden. Da genug für alle da war, konnte jeder der Schatzsucher seine Taschen ordentlich mit Münzen und Edelsteinen füllen.
Gegen Mitternacht hatten dann alle einen Bärenhunger, und so versorgte uns unser Smutje mit Zwieback und Kuchen. So gestärkt wurde noch bis halb zwei in der Nacht gelesen und gespielt. Dann wurden alle in ihre Kajüten geschickt, um wenigsten ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Einige sehr fitte Piraten spielten im Schein ihrer Taschenlampen Brettspiele, andere lasen noch ein wenig in ihren Büchern. Aber schließlich war auch der letzte eingeschlafen. Als dann morgens der Wecker klingelte, kamen alle erstaunlich gut aus ihren Schlafsäcken. Der Smutje hatte noch einmal für Verpflegung gesorgt und so konnten alle gemeinsam beim Frühstück Kraft für den Tag tanken. Um halb neun wurden dann alle von ihren Eltern abgeholt, und die dritte Lesenacht in der Stadtbücherei war offiziell zu Ende.
Datum: 17.11.2009
von: Jacobs![]()
Am Freitag, 06.11.2009, hieß es in der Stadtbücherei wieder „Die Würfel sind gefallen“. Zum Spieletreff kamen Großbottwarer Bürgerinnen und Bürger, aber auch von auswärts fanden Spielbegeisterte in die Bücherei
In gemütlicher Runde wurden die verschiedensten Spiele ausprobiert. Klassiker wie „Risiko“ oder „Bluff“ fanden an diesem Abend Anklang, aber auch aktuelle Brettspiele wurden gespielt. Gefragt war auch wieder das Spiel des Jahres 2009 „Dominion“, einem Spiel über die Ritterzeit, bei dem durch immer neue Startkombinationen kein Spiel dem anderen gleicht. So ist dieses Spiel immer wieder aufs neue interessant, egal wie oft man es schon gespielt hat.
Zum Abschluss des Abends folgte dann eine Runde „Tanz der Hornochsen“. Bei diesem Spiel gewinnt nicht derjenige, der es als erstes ins Ziel schafft, sondern der Spieler, der als letztes über die Linie kommt. Ein Spiel also, beim dem die sonstigen Dauerverlierer endlich auch einmal in den Genuss des ersten Platzes kommen!
Der nächste Spieletreff findet auf Wunsch verschiedener Mitspieler wahrscheinlich am 29.12.2009 statt. Eine genaue Ankündigung folgt noch.
Vielen Dank wieder an Frau Veronika Geiger für ihre tatkräftige Unterstützung!
Datum: 10.11.2009
von: Jacobs![]()
Am Montag, 12.10.2009, trat das Figurentheater Phoenix mit dem Stück "Kleiner Eisbär, lass mich nicht allein" in der Stadtbücherei Großbottwar auf.
Über 140 Kinder konnten in zwei Vorstellungen dem Stück um den kleinen Eisbären Lars und seinen ungestümen Freund Nanuk lauschen.
Viel zu lachen gab es, als die beiden Schauspieler am Anfang des Stückes sich erst einmal Nordpolmäßig einkleiden mussten, weil sie sonst vor Kälte gar nicht hätten spielen können. Als dann aber endlich Mütze und Handschuhe angezogen waren, konnte es losgehen. Anhand von selbst angefertigten Tierfiguren wurde erzählt, wie der Eisbär Lars den kleinen Schlittenhund Nanuk aus einer Eisspalte befreit und ihm hilft, seine Mutter wieder zu finden.
Bevor es allerdings zum glücklichen Ende kommt, müssen die beiden Freunde einige Gefahren meistern. Durch den hitzköpfigen kleinen Hund der alles und jeden anbellen muss, geraten die beiden immer wieder in brenzlige Situationen. Doch dank der Besonnenheit von Lars meistern sie letztendlich jede Gefahr.
Durch die lustige Art der beiden Schauspieler gab es auch während des Stückes immer wieder Stellen, an denen laut gelacht werden konnte.
Am Ende der Vorstellung war dann der kleine Hund wieder glücklich mit seiner Mutter vereint, und der Eisbär Lars hatte einen neuen Freund gefunden.
Die Geschichten von Lars kann man übrigens auch in der Stadtbücherei Großbottwar ausleihen und so immer wieder nachlesen!
Datum: 13.10.2009
von: Jacobs![]()
Am Freitag, 11.09.2009, fand in der Bücherei wieder der beliebte Spielevormittag statt.
23 Kinder waren dem Aufruf zum Spielen gefolgt und verbrachten den letzten Ferienvormittag in fröhlicher Runde. Von turbulent über strategisch bis hin zum witzigen Federklau – für jeden Spielertyp war das richtige dabei. So wurden beim beliebten Spiel „Twister“ die Arme und Beine der Mitspieler ordentlich verknotet, beim Spiel des Jahres „Dominion“ war Köpfchen gefragt und bei „Diddi Dotter“ kam es vor allem auf Schnelligkeit an. Zur Stärkung der Spieler wurden Knabbereien bereitgestellt, die natürlich schnell aufgegessen waren.
Ein Dankeschön geht wieder an Frau Veronika Geiger, die jedes Spiel verständlich erklären konnte und so mit für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat.
Der nächste Spieltreff findet am Samstag, 24.10.2009, am Tag der Bibliotheken statt. Eingeladen sind wieder alle Spielbegeisterten und solche, die es noch werden möchten.
Datum: 11.09.2009
von: Jacobs![]()
Am Montag, 24.08.2009, fand im Rahmen des Sommerferienprogramms in der Stadtbücherei ein Comicworkshop statt.
Vor rund 25 Kindern erklärte der Comiczeichner Peter Puck verschiedene Tricks und Kniffe, mit denen man Figuren auf dem Papier Leben einhauchen kann.
Anfangs wurden mehrere Kreise gezeichnet, in jeden Kreis kamen zwei Punkte für die Augen.
Danach entstanden Münder, Nasen, Augenbrauen und Haare. Auf einmal wurden aus den zu Anfang gleich ausschauenden Kreisen individuelle Gesichter, die alle unterschiedliche Emotionen zeigten. Auch wie man dem Leser bestimmte Gefühle vermitteln kann, erklärte Puck. So stehen Sterne um den Kopf herum für Schmerzen, eine Spirale über dem Kopf vermittelt Schwindel und Blitze zeigen, dass hier jemand richtig wütend ist.
Die Kinder malten eifrig mit und lernten nebenher einiges über den Beruf des Comiczeichners.
Zum Schluss des Workshops wurden die von Peter Puck angefertigten Zeichnungen unter den Kindern verteilt. Leider gab es nicht genug Bilder für jedes Kind, so dass einige leer ausgingen. Tolle selbst gemalte Zeichnungen konnte allerdings jeder mit nach Hause nehmen und wer weiß – vielleicht entsteht ja gerade irgendwo in Großbottwar ein lustiger Comicstrip?
Datum: 27.08.2009
von: Jacobs![]()
Eine Reise in fantastische Welten konnten die Kinder am Mittwoch, 29.07.2009, in der Stadtbücherei Großbottwar unternehmen.
14 Kinder waren trotz schönem Wetter und Ferienbeginn in die Bücherei gekommen, um sich aus dem Bilderbuch „Paulas Reisen“ von Paul Maar vorlesen zu lassen: Im Traum gerät die kleine Paula in wundersame Länder mit seltsamen Gesetzen. Stets findet sie einen Ausweg - zum Schluss in ein Land, das ihr wirklich sehr gefällt.
Das Buch kann in der Bücherei zum noch mal nachlesen ausgeliehen werden.
Die Stadtbücherei verabschiedet sich nun in die Sommerpause. Ab dem 01.09.2009 liegt dann das neue Programm für September/Oktober aus, das wieder prall gefüllt sein wird mit einem bunten Angebot an Veranstaltungen für jedermann.
Datum: 29.07.2009
von: Jacobs![]()
Magisch und tierisch zugleich ging es am 20.07.2009 in der Ortsbücherei Winzerhausen und am 22.07.2009 in der Stadtbücherei Großbottwar zu.
Rund 15 Kinder begleiteten eine Hexe und ihre Katze auf ihrer abenteuerliche Reise auf dem Hexenbesen, bei der so einiges verloren geht, aber dank vieler neuer Freunde immer wieder gefunden wird.
Doch sie durften nicht nur der Geschichte „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ lauschen, sondern sie auch in bunten Bildern auf der Leinwand verfolgen.
Und natürlich gab es für die kleinen Zuschauer auch etwas zu tun. Im Anschluss an das Bilderbuchkino konnten die Kinder ihrer Begeisterung und Kreativität beim Gestalten einer Hexe aus Tonkarton freien Lauf lassen.
Trotz eifriger Versuche und hochwertiger Ausrüstung (Hexenhut und Zauberstab), gelang es zum Glück keinem der Kinder, einen Mitbastler in ein Tier zu verwandeln
Datum: 22.07.2009
von: Link![]()
Rund 20 Kinder sind am Mittwoch, 08.07.2009, mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach Österreich gereist!
Los ging es mit einem Abstecher auf die Almen. Hier wurde geklärt, was genau beim Almauftrieb bzw. –abtrieb passiert und was der Senner damit zu tun hat. Auch verschiedene Feste und Bräuche haben wir kennen gelernt. So zum Beispiel die Perchtenläufe oder die Anklopfnächte.
Einige der Kinder waren schon mal in Österreich, und so konnten sie Begriffe wie „Paradeiser“ oder „Schlagobers“ schnell erklären.
Da das Läuten von Glocken ein typisches Geräusch in den Bergen ist, durfte jedes Kind zum Schluss noch eine eigene Kuhglocke basteln.
Datum: 08.07.2009
von: Jacobs![]()
Seit Mitte Juni werden die Wände der Stadtbücherei Großbottwar von Kunstwerken aus dem Kindergarten Pfarracker geschmückt
Dargestellt werden verschiedene Maltechniken, wie zum Beispiel der Spritz- oder der Klatschtechnik. Die farbenfrohen Bilder der Kinder können Sie zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei bewundern.
Datum: 16.06.2009
von: Jacobs![]()
Die berühmte „kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle feiert dieses Jahr ihren 40sten Geburtstag. Anlässlich dieses runden Jubiläums veranstaltete die Stadtbücherei zwei Raupenpartys.
Am Montag, 11.05.2009, feierten die Kinder in der Stadtbücherei Großbottwar, und am Donnerstag, 14.05.2009, waren die Kinder in der Ortsbücherei Winzerhausen herzlich eingeladen.
Los ging es mit einer Mitmach-Lesung, bei der die Kinder die Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt lebendig werden ließen. Als die Raupe morgens erwachte, wurde sich ordentlich gestreckt und gereckt und die anschließende Futtersuche führte in einer langen Schlange quer durch die Bücherei. Als endlich aus dem Kokon ein wunderschöner Schmetterling schlüpfte, flatterten 20 bzw. 9 Kinder mit wildem „Flügelschlagen“ im Raum umher.
Nach der aktiven Lesung hatten die Kinder die Gelegenheit, ein Riesen-Raupen-Bild zu gestalten. Dazu durfte jeder einen Teil des Raupenkörpers auf einem DIN A4 Blatt bunt bemalen. Die fertigen Raupen, die jeweils über 3 Meter lang wurden, hängen in den jeweiligen Büchereien und können dort bewundert werden.
Datum: 15.05.2009
von: Jacobs![]()
Am 07.05.2009 war die Autorin Christine Biernath zu Gast in der Stadtbücherei. Die Lesung wurde exklusiv für die Schüler der 6. Klasse der Matern-Feuerbacher-Realschule organisiert.
Rund 25 interessierte Kinder lauschten der Autorin, die aus ihren Werken „Leben auf Sparflamme“ und „Keinen Schlag weiter“ vorlas. Frau Biernath schreibt vorwiegend sozialkritische Jugendbücher. So auch diese Titel, in denen die Probleme Armut und Gewalt in der Familie behandelt werden.
Zwischen den einzelnen Büchern hatten die Schüler die Gelegenheit, Frau Biernath Fragen zu stellen, die diese gerne beantwortete. So konnte man zum Beispiel erfahren, dass bis zur Veröffentlichung eines Buches schon mal vier Jahre vergehen können, und dass Cover und Titel des Buches nicht unbedingt vom Autor selbst festgelegt werden.
Auch dass außer dem Schriftsteller noch viele andere Leute an der Entstehung eines Buches beteiligt sind, konnten die Schüler in Erfahrung bringen.
Am Ende der Lesung durften die Kinder sich noch Autogrammkarten der Autorin mitnehmen.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Großbottwar statt, wobei wir uns herzlich bei Frau Carmen Lehmann bedanken, die die Organisation übernommen hat.
Datum: 08.05.2009
von: Jacobs![]()
Am Donnerstag, 23.04.09, war Welttag des Buches. Deswegen gab es für alle Kinder, die an diesem Tag in die Stadtbücherei kamen Luftballons und das Welttagbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“.
Ab 15 Uhr wurden Abenteuergeschichten – das diesjährige Motto des Welttags – vorgelesen. Eingeladen waren alle Kinder, die gerne spannenden Geschichten lauschen oder selber gerne vorlesen. Selina, Katharina, Janice und Hannah gaben beispielsweise die spannende aber auch lustige Geschichte vom Piraten Riesenbart zum Besten, der mit Hilfe einer stinkenden Socke die Schmuckdiebe entlarvte. Da gab es viele Lacher unter den zahlreichen kleinen Zuhörern! Nach dem Vorlesen konnten die Kinder noch ihr individuelles Lesezeichen basteln!
Datum: 28.04.2009
von: Gänsler![]()
Beim Bilderbuchnachmittag am vergangenen Mittwoch lauschten die Kinder der Geschichte „Überraschung für den Osterhasen“ von Sabine Kullermann.
Der Osterhase hat wie jedes Jahr an Ostern fürchterlich viel zu tun. Ausgerechnet jetzt verstaucht er sich das Pfötchen – wer soll denn nun die ganzen Eier bemalen? Doch zum Glück gibt es Freunde – die Frösche, die Igel, die Schweine, die Bären und die Eichhörnchen – alle helfen mit, so dass alle Ostereier pünktlich zum Fest bemalt sind. Nach dem Vorlesen und Bilder Anschauen stimmten sich die Kinder mit einem fröhlichen Osterlied auf Ostern ein! Das nächste „Lies mir was vor! – ein Bilderbuchnachmittag in der Bücherei“ findet am Mittwoch, 03. Juni, um 15.00 Uhr statt. Alle Kinder ab 4 Jahren sind hierzu herzlich eingeladen!
Datum: 09.04.2009
von: Gänsler![]()
Trotz schönem Wetter trafen sich am vergangenen Freitagabend viele Spielbegeisterte in der Stadtbücherei zum Spieleabend.
Zum Auftakt wurde das Spiel Kakerlakensalat gespielt, das von den Spielern Schnelligkeit und hohe Konzentrationsgabe erfordert – denn ein falsches Wort, ein Zögern, ein Stottern und schon hat man den Salat! In geselliger Runde wurde danach gespielt, was Freude macht … zum Beispiel das Strategiespiel „El Grande“.
Für die tatkräftige Unterstützung bedankt sich das Stadtbücherei-Team ganz herzlich bei Veronika Geiger.
Der nächste Spieleabend findet am Freitag, 15.05.09, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei statt. Alle, die gerne in angenehmer und netter Gesellschaft spielen, sind hierzu eingeladen!!!
Datum: 04.04.2009
von: Gänsler![]()
Rund 20 Kinder sind vergangenen Mittwoch mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach Großbritannien gereist!
Auf einer großen Weltkarte wurde erst einmal geortet, wo sich Großbritannien überhaupt befindet und herausgefunden, dass Großbritannien aus England, Schottland, Wales und Nordirland besteht. Die Kinder erfuhren, dass es dort noch eine echte Königin gibt – die wohnt im Buckingham Palace und wird von Wachen mit großen pelzigen Hüten bewacht. Danach gab es noch lustige Geschichten mit Millie, die in London mit ihren Eltern Urlaub macht. Millie wird in England zur Regenschirm-Expertin und findet Pommes mit Essig eklig – das finden die Großbottwarer Kinder auch! Besser ist da die British Tea Time – deswegen konnten die Kinder nach dem Basteln ihre eigene Teetasse individuell bemalen und gestalten. Mit dem Spiel „The bus is coming!“ endete ein äußert britischer Nachmittag in der Stadtbücherei!
Datum: 12.03.2009
von: Gänsler![]()
Großbottwar. Er wird als König des deutschen Politthrillers gepriesen und schreibt Krimis, die eng mit der sozialen Realität verknüpft sind: Wolfgang Schorlau. Am Freitagabend las er in der Stadtbücherei Großbottwar aus seinem neuesten Roman "Brennende Kälte".
Von Cornelia Ohst
Entspannt kommt er daher und völlig natürlich. Wolfgang Schorlau, der inzwischen "Denglers" vierten Fall präsentiert, und sich somit in die Herzen all jener geschrieben hat, die es lieben, mörderisch spannende Geschichten zu lesen, ist ein Zeitgenosse zum Anfassen. Mit viel Humor und einer feinen Koketterie für eigene Schwächen, öffnet er sich dem Publikum in der Burgermühle in einer Weise, die ihm die Sympathien sichert.
Im Plauderton und mit einem Glas Rotwein neben sich, informiert Schorlau die etwa 80 Zuhörer über seine Hauptfiguren, die sich durch all jene Romane ziehen, in denen Protagonist Dengler ermittelt. Liebevoll, als wären es seine Kinder, zeichnet er in einer halbstündigen Übersicht ein kurzes Psychogramm dieser Figuren und lässt Fans wie Neulinge an der Welt seiner literarischen Fantasien teilhaben. Obwohl er kein Autor von Schwabenkrimis sein mag, wie er sagt, bekennt er sich zu der schwäbischen Landeshauptstadt, in der er wohnt, und baut diese und die Menschen, die in ihr leben, immer wieder detailgetreu in die Handlungen ein.
"Ich lege Wert darauf, dass man jeden meiner beschriebenen Schauplätze tatsächlich besuchen kann", erklärt Schorlau den Anwesenden und beschreibt beispielsweise das Bohnenviertel, die Wohnstätte Denglers, als einer der sympathischsten Quartiere Stuttgarts. Er erzählt leidenschaftlich von Olga, der schönen Taschendiebin, die gemeinsam mit dem Ermittler in der Wagnerstraße wohnt und wie es dazu kam, dass die beiden zwangsläufig zu einem Liebespaar wurden.
Es amüsiert das Publikum, wie er den beiden Figuren ein Eigenleben zubilligt, das sogar den Schreiber scheinbar ohnmächtig macht. "Die beiden Figuren hat es einfach zueinander hingezogen", erklärt er vermeintlich hilflos und beschreibt, warum ihn dieser Zustand in eine missliche Lage versetze. "Was im realen Leben wunderschön ist, nämlich eine glückliche Liebe, ist in der Literatur stinklangweilig", offenbart er den Zuhörern. Doch Schorlau wäre nicht Schorlau, wenn ihm da nicht immer etwas einfallen würde, um die Spannung auch in diesen zwischenmenschlichen Belangen, aufrechtzuerhalten.
Mit seinen packenden Leseauszügen aus dem neuesten Roman "Brennende Kälte" beweist der Autor aufs Neue, dass er brisante Zeitthemen verarbeiten kann, die tief berühren. Die Geschichte um den Soldaten Florian Singer zeigt signifikant, welche Probleme entstehen können, wenn traumatisierte Soldaten von Bundeswehreinsätzen wie in Afghanistan zurückkommen und sich in den alltäglichen Ablauf zu integrieren versuchen.
Datum: 02.03.2009
von: Stuttgarter Zeitung![]()
Am Freitag, 21.11.08, fand in der Stadtbücherei die zweite Lesenacht für Kinder von 8 – 10 Jahren statt.
16 Kinder wurden um Punkt 20.30 Uhr in das Reich der Elfen, Zwerge und Trolle eingelassen – das Motto der diesjährigen Lesenacht. Im Reich der Elfen verkleideten sich die Kinder erst mal in richtige Fantasiewesen und lauschten dann der Geschichte von der Elfe mit dem Taschentuch. In der Trolle-Welt konnten sich die Kinder wie richtige Trolle benehmen – aber Vorsicht, bei Tageslicht versteinert ein Troll blitzschnell. Richtig unangenehme Troll-Exemplare bastelten die Kinder im Anschluss aus Steinen, Fellen und Moos. Im Zwergenland hörten die Kinder in der Geschichte vom Zauberkristall wie der Zwerg Pico den Stinktroll überlistet. Dass die Kinder wahre Märchen-Experten sind, konnten sie im anschließenden Märchenquiz beweisen – die Lösung führte sie zu einem in der Stadtbücherei versteckten Zwergenschatz. Und weil so viel Vorlesen, Rätseln und Basteln auch richtig Hunger macht, stärkten sich die Kinder noch zu später Stunde an Elfentrunk und Zwergenspiegelei. Im Bettlager zwischen Bücherregalen konnte dann noch mit Taschenlampe geschmökert, gespielt oder getratscht werden. Doch irgendwann gingen dann auch für die letzten nachtaktiven Elfen, Zwerge und Trolle die Lichter aus.
Datum: 03.12.2008
von: Gänsler![]()
Pünktlich zur Spielemesse in Stuttgart stand auch in der Stadtbücherei alles im Zeichen des Spieles.
Junge Spielbegeisterte konnten sich am Samstag, 8.11.08, austoben. Besonders gerne ausprobiert wurde das Spiel Didi Dotter, das an diesem Nachmittag auch vorgestellt wurde. Am Freitag, 14.11.08, kamen ab 19.30 Uhr erwachsene Spielfreunde in der Stadtbücherei zusammen. In gemütlicher Atmosphäre wurde viel gespielt und viel gelacht! Ganz besonderer Dank gilt Frau Veronika Geiger, die das Team der Stadtbücherei bei beiden Veranstaltungen tatkräftig unterstützt hat.
Datum: 18.11.2008
von: Gänsler![]()
Die Stadtbücherei Großbottwar präsentiert das Kindertheater Capitol
Großbottwar. Das Kindertheater Capitol hat in der Großbottwarer Stadtbücherei gastiert. Die Schauspieler aus Mannheim haben das Stück "Die kleine Hexe" im Rahmen der Frederick-Wochen auf die Bühne gebracht und damit eine heitere Stimmung erzeugt.
Von Tanja Capuana
In der Stadtbücherei Großbottwar haben sich rund 120 Besucher eingefunden. Die meisten sind Mädchen und Jungen, die ganz aufgeregt auf die Abenteuer der kleinen Hexe warten. Das Theaterensemble Capitol zeigt seinem Publikum den Kinderbuchklassiker von Otfried Preussler anlässlich der Frederick-Wochen. Einige Eltern lassen es sich nicht nehmen, bei der ausverkauften Veranstaltung zuzuschauen. Vergnügt verfolgen Kinder und Erwachsene das Spektakel.
Die kleine Hexe hat einen großen Wunsch: Sie will unbedingt auf der Walpurgisnacht tanzen. Eigentlich ist sie viel zu jung dafür. "127 Jahre ist für eine Hexe noch gar kein Alter", erinnert sie ihr bester Freund, der Rabe Abraxas. Trotzdem schleicht sie sich heimlich auf den Blocksberg - und wird prompt erwischt. Die Oberhexe gibt ihr die Chance, innerhalb eines Jahres eine gute Hexe zu werden. Ob die kleine Hexe es schafft, ihre Zauberkräfte schnellstens in den Griff zu kriegen? Neugierig verfolgen die Kinder mit, wie Abraxas die kleine Hexe, die von Susanne Buck verkörpert wird, dabei unterstützen will, eine gute Zauberin zu werden.
Verena Gänsler, die Leiterin der Stadtbücherei, wollte schon seit längerem eine Veranstaltung mit einem Werk von Otfried Preussler auf die Beine stellen. Wegen der großen Nachfrage seien die Künstler gleich zweimal aufgetreten, sagt Gänsler. "Morgens gab es die gleiche Vorführung für die Kindergärten in Großbottwar."
Das Duo spielt seit acht Jahren zusammen Theater. Der Schauspieler und Regisseur Georg Veit, der neben der Rolle des Raben Abraxas auch weitere Figuren übernimmt, hat das Stück "Die kleine Hexe" inszeniert. Oft seien sie auf Gastspielen unterwegs, erzählt Susanne Back. "Die Kulissen und die Kostüme haben wir immer dabei."
Die beiden Darsteller versetzen die Kinder rasch von Großbottwar in die Welt der Hexen. Das Stück strotzt nur so von Sprach- und Situationskomik, die die Akteure gekonnt umsetzen. Lauthals lachen die Zuschauer auf, als die Hexe ihrem Freund Abraxas einen Kuss auf den Kopf gibt und der Vogel mürrisch auf den Liebesbeweis reagiert. Wenn Abraxas erzählt, dass die Hexe statt Niederschlag weiße Mäuse oder Wäscheklammern regnen lässt, macht sich ein fröhliches Gekicher in den Sitzreihen breit.
Musikalisch hat die Capitol-Theater-Gruppe ebenfalls einiges zu bieten. Am Anfang der Aufführung sowie zwischendurch unterhält Georg Veit das Publikum auf seiner Klarinette. Außerdem bringt er die Mädchen und Jungen zum Singen. "Gut ist nur, wer Gutes tut", schmettert er mit kräftiger Stimme. Schon bald stimmen die begeisterten Kleinen in das Lied mit ein.
Unter viel Beifall verabschieden sich die Akteure von den Besuchern. Die vierjährige Emily hat viel Spaß gehabt. "Das Lied hat mir am besten gefallen", erzählt das Mädchen, das gern "Bibi Blocksberg"-Hörspiele mag. "Ich weiß, dass Menschen nicht zaubern können", fügt ihre Freundin Valentina mit leuchtenden Augen hinzu, "aber Hexen können das."
Datum: 06.11.2008
von: Stuttgarter Zeitung, 24.10.08![]()
In der diesjährigen Frederick-Woche war einiges los in der Stadtbücherei.
Rund 340 Kinder nahmen an den Veranstaltungen teil.
Auftakt war der Besuch der Klassenstufe 6 der Matern-Feuerbacher-Realschule am Mittwoch, 15.10.08. An deren Klassentag drehte sich alles um das Thema Buch – da durfte ein Besuch in der Stadtbücherei natürlich nicht fehlen. Mit Hilfe von Herrn Wolpert (Lehrer an der MFR) erkundeten die Schüler das Medien- und Veranstaltungsangebot der Stadtbücherei. Schüler, die noch keinen Büchereiausweis hatten, konnten dies an Ort und Stelle nachholen, auch wurde fleißig ausgeliehen, um zu Hause weiterschmökern zu können.
Nachmittags ging es dann weiter mit der beliebten Veranstaltungsreihe „Wir reisen um die ganze Welt“ – diesmal nach Ägypten. Nach einer Geschichte von Pharaonen, Pyramiden und Beduinen, wurde noch ein Lesezeichen aus Papyrus gebastelt, wobei die Kinder sich im Hieroglyphen Schreiben üben konnten. Abschluss der diesjährigen Frederick-Woche war am Montag, 20.10.08, das Kindertheater „Die kleine Hexe“ von Otfried Preussler. Gleich mit zwei Aufführungen gastierte das Kindertheater Capitol aus Mannheim in Großbottwar. Morgens bestaunten über 100 Kindergartenkinder den Kinderbuchklassiker auf der Bühne. Sie lernten, dass kleine Hexen auch Gutes tun können und halfen lauthals beim Wind hexen mit. Nachmittags konnten weitere 120 Kinder mit Eltern die Abenteuer der kleinen Hexe und dem Raben Abraxas in der ausverkauften Burgermühle hautnah miterleben!
Datum: 28.10.2008
von: Gänsler![]()
Die einwöchige, bundesweite Aktionswoche "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek" findet im Herbst 2008 erstmals statt und rückt in der Woche vom 24. bis 31. Oktober die Bibliotheken Deutschlands ins Rampenlicht. Schirmherr der Kampagne ist Bundespräsident Horst Köhler. Vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. koordiniert, präsentieren sich deutschlandweit eine Woche lang öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken aller Sparten mit ihren innovativen Leistungen und kreativen Angeboten dem Publikum.
In der Aktionswoche sind in der Stadtbücherei folgende Treffpunkte geplant:
Samstag, 25.10.08, 10 – 12 Uhr
Leserattenfänger in Großbottwar unterwegs!
Der Schüler Gerrit (15 Jahre) liest aus Büchern vor, die für den diesjährigen Jugendliteraturpreis nominiert sind. Ihr dürft gespannt sein, welches Buch gewonnen hat! Danach könnt ihr Euch mit Fußball und Co. noch ein bisschen austoben!
Für Kinder ab 8 Jahren, Eintritt frei
Mittwoch, 29.10.08, 15.00 Uhr
Lies mir was vor! – ein Bilderbuchnachmittag in der Bücherei
Vorlesen für die Allerkleinsten – diesmal mit dem Bilderbuch „He Duda“ von Jon Blake und Axel Scheffler.
Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt frei
Internet: Mehr Infos zur Kampagne und zu Veranstaltungen im Landkreis (www.treffpunkt-bibliothek.de)
Datum: 14.10.2008![]()
Neue Veranstaltungsreihe der Stadtbücherei Großbottwar richtet sich speziell an Kinder im Vorschulalter
Großbottwar. Die Stadtbücherei Großbottwar hat gestern eine Veranstaltungsreihe für jüngere Kinder gestartet. Sigrid Steffen hat im Rahmen von "Lies mir was vor! - ein Bilderbuchnachmittag in der Bücherei" zehn kleinen Besuchern "Das verrückte Ratter-Knatter" vorgelesen.
Von Tanja Capuana
In der Großbottwarer Stadtbücherei haben es sich zehn Mädchen und Jungen in der Leseecke bequem gemacht. Im Schneidersitz und auf bunten Kissen haben sie sich um die Bibliotheksmitarbeiterin Sigrid Steffen versammelt, die ihnen aus einem Bilderbuch vorliest. Die Kleinen verfolgen aufmerksam die spannende Geschichte "Das verrückte Ratter-Knatter" von Phyllis Root.
Die Bibliothek hat gestern eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich vor allem an Kinder von vier Jahren an richtet. "Der Bedarf war da", erzählt Verena Gänsler, die Leiterin der Bücherei. "Die Eltern haben nachgefragt, ob es Leseveranstaltungen für kleinere Kinder gibt." Auch Mütter und Väter sowie Großeltern seien bei den Veranstaltungen willkommen, sagt Gänsler.
Im Wechsel mit der Bibliotheksassistentin Jessica Jakobs-Yildirim nimmt Sigrid Steffen die kleinen Bücherfreunde mit auf eine Reise in die Welt der Kindergeschichten. Die Vorleserin beabsichtigt, auch bei den Kleinen das Interesse für Lektüre zu wecken. "Wenn das Lesen daheim nicht gefördert wird, können sie hierher kommen", sagt Steffen.
Bei der ersten Vorleserunde geht es um Laura, Paul, Papa und das Baby, die zum Badesee fahren wollen. Doch die Fahrt mit dem klapprigen Auto Ratter-Knatter erweist sich als Abenteuer. Mal platzt der Reifen, ein anderes Mal gibt es Probleme mit dem Tank und dem Motor. Zum Glück kann die Familie alle Pannen mit klebriger Schoko-Nugat-Creme beseitigen und die Teile reparieren. Vergnügt lachen die Kinder über die Erlebnisse und betrachten die bunten Zeichnungen ganz genau. "Ich fand es witzig, als der Tank ins Wasser geplumpst ist", sagt Julia Papst verschmitzt. Als Zweitklässlerin kann das Mädchen zwar schon lesen, hört sich aber auch gern Geschichten an.
Der fünfjährige Leopold mag Bilderbücher ebenfalls sehr. Mit seiner Mutter Claudia Fink hat er sich die lustigen Abenteuer mit dem Auto angehört. "Das Auto auf dem Buch sieht aus wie ein Schlepper", sagt er. Tabea gehört mit ihren fast vier Jahren zu den jüngsten Zuhörern. Das Mädchen scheint von der Bilderbuchstory wie verzaubert. Ihre Mutter, Tanja Knittel, findet es gut, dass die Bücherei bei ihren Veranstaltungen auch Kinder im Vorschulalter berücksichtigt.
Verena Gänsler ist mit der ersten Leserunde zufrieden. "Es war ein Erfolg", sagt sie. Sigrid Steffen fügt hinzu: "Die Kinder waren sehr aufmerksam."
Datum: 10.10.2008
von: Stuttgarter Zeitung vom 25.09.2008![]()
Großbottwar-Winzerhausen. Die Ortsbücherei in Winzerhausen wird in den Sommerferien renoviert. Am Mittwoch haben sieben Jungen und Mädchen mit viel Farbe und Klebstoff dafür gesorgt, dass auch die Kinder- und Jugendecke zukünftig ein wenig gemütlicher ist.
Von Iris Voltmann
Mit einigen Kindern knien Verena Gänsler und Jessica Jacobs-Yildrim vor einem dunkelgrün lackierten Holztisch. Das alte Möbel sieht alles andere als schön aus. Genau das wollen die beiden Frauen und ihre sieben eifrigen Helfer ändern. "Wir werden die Platte jetzt mit Comics bekleben", erklärt Gänsler den Mädchen und Jungen, die am Mittwochnachmittag gekommen sind.
Gemeinsam wollen sie dazu beitragen, dass die Winzerhäuser Ortsbücherei bald in neuem Glanz erstrahlt. "Der Raum ist bereits vor mehreren Jahrzehnten eingerichtet worden", erzählt Verena Gänsler. Seither hat sich außer den Medien in der Winzerhäuser Raiffeisenstraße 24 nur wenig verändert. Der Raum wirkt dunkel und ungemütlich. In der Kinderecke stehen unter der Dachschräge einige Schmöker und Kassetten auf einem Bücherregal. Davor befinden sich der Arbeitsplatz der Büchereiangestellten und die Regale für Romane und Sachbücher. Auch die Wände sind in die Jahre gekommen. Doch das soll sich nun bald ändern. "In den Ferien wird die Bücherei neu gestrichen", sagt Verena Gänsler. Außerdem kommen in der Bibliothek noch einige Möbel dazu.
Für eine gemütlichere Kinderecke haben die sieben Jungen und Mädchen am Mittwoch selbst gesorgt. Während einige der Kinder den Tisch mit Kleister bestreichen, sitzt Elena Leuze auf dem Boden vor einem langen Stück Papier. Das Mädchen kommt gern in die Ortsbücherei und hat Freude am Malen und Basteln. Mit Pinsel und Wasserfarbe entsteht mit ihrer Hilfe eine bunte Dschungellandschaft.
Die Neunjährige malt den Stamm eines kräftigen Baumes auf das Papier. Der Elfjährige Timo ergänzt ihn um einige Äste und Lianen. Langsam nimmt der neue Wandschmuck Gestalt an. Schon bald tummeln sich Affen, Giraffen und allerlei Pflanzen darauf. "Das macht ihr aber toll", lobt Verena Gänsler die Kinder.
An dem grünen Holztisch haben die Kinder in der Zwischenzeit einen ganzen Stapel alter Comics in viele einzelne Bilder zerrissen. Stück für Stück werden sie nun auf den dick mit Kleister bestrichenen Tisch aufgeklebt. "Wenn alles trocken ist, werden wir den Tisch noch lackieren", erklärt Gänsler. Für die kleinen Besucher der Ortsbücherei wird das Möbel zukünftig genauso interessant wie die Spiele und Bücher sein. Denn auf der Platte tummeln sich in zufälliger Reihenfolge Micky Maus, Donald Duck oder der dicke Obelix nebeneinander. Aus vielen einzelnen Geschichten ist eine große geworden. Und die Sprechblasen passen teilweise rein zufällig ganz gut zusammen.
Die Ortsbücherei Winzerhausen ist am kommenden Montag, 21. Juli, das letzte Mal vor den Sommerferien geöffnet. Am 8. September geht der Betrieb dann wieder los.
Datum: 27.08.2008
von: Marbacher Zeitung vom 19.07.08![]()
Am Tag des Buches haben sich Kinder in der Stadtbücherei Großbottwar Erzählungen angehört
Großbottwar. Seit 13 Jahren wird am 23. April der Welttag des Buches gefeiert. In der Großbottwarer Stadtbücherei hat sich gestern ein starkes Dutzend Kinder zum Vorlesen versammelt. Die Leiterin Verena Gänsler hat mit den Kleinen außerdem Lesezeichen gebastelt.
Von Tanja Capuana
In der Stadtbücherei der Großbottwarer Burgermühle hat es sich eine Gruppe Kinder auf der Sitzbank und den Holzstühlen gemütlich gemacht. Sie hängen buchstäblich an Verena Gänslers Lippen: Die Leiterin der Bücherei sitzt inmitten der Jungen und Mädchen und liest ihnen die Geschichte "Die Streichholzschachtel" vor. "Gisbert erbt von seinem Vater 100 Pfund und eine Streichholzschachtel", sagt Gänsler. Die spannende Erzählung reißt mit: Denn die Kinder wollen wissen, welche Abenteuer der Junge mit seiner magischen Schachtel erlebt.
Der Anlass der Vorlesestunde am gestrigen Nachmittag ist der Welttag des Buches am 23. April. Im Jahr 1995 hat die Unesco dieses Datum zum Ehrentag der gedruckten Werke erklärt. Verena Gänsler möchte die jungen Leser früh fürs Schmökern begeistern. Sie finde es toll, sich an dem Tag zum Vorlesen zu treffen, an dem das Buch im Mittelpunkt stehe. Den Welttag des Buches möchte sie daher in der Bücherei etablieren. "Das diesjährige Motto lautet ,Fantastische Geschichten"", erzählt Gänsler. "Ich habe mir einige Geschichten zum Vorlesen ausgesucht, die für jedes Alter passen." Dazu gehört auch die Story "Der Riese und die Erdbeerkonfitüre". Ein Zwerg wird nach Amerika eingeladen, doch dummerweise falle die Reisezeit genau in die Erdbeerernte. Die Bibliotheksleiterin verrät den Kleinen, mit welcher Idee der Zwerg das Problem löst.
Eine Bastelrunde gehört ebenfalls zum Kinderprogramm. Eifrig malen die Kleinen mit Buntstiften ihre Lesezeichen aus. Drei verschiedene Motive hat Gänsler für die Jungen und Mädchen vorbereitet. "Einhörner sind schön", sagt die sechsjährige Chiara Raimondi, die ihre Fabelwesen rosafarben bemalt. Ihr achtjähriger Bruder Daniele hat sich für die lesende Ratte entschieden. "Fußball mag ich nicht, und Einhörner sind was für Mädchen", erklärt der Junge. Emily Maria Bölz dagegen verpasst ihrem Kicker etwas Farbe. "Ich bin Fan der ,Wilden Kerle"", sagt die Neunjährige. Und in dieser Geschichte spielt der Fußball eine große Rolle. Verena Gänsler hüllt die Lesezeichen der Kinder schließlich mit schützendem Plastik und verziert das Papier mit einem Glöckchen.
Die anwesenden Kinder lieben Bücher. Anne Brosi verschlingt derzeit die Geschichten von "Kommissar Kugelblitz", und Robin Flügel mag Spannendes wie "Die drei Fragezeichen" oder "TKKG". Natalie Mihalic-Engel kann mit ihren fünf Jahren zwar noch nicht lesen, hört aber gern beim Vorlesen zu. Als Überraschung erhalten alle Teilnehmer das Werk "Ich schenk dir eine Geschichte". Die achtjährige Leseratte Corinna Schmidt ist begeistert von ihrem Geschenk. "Das Buch finde ich ganz toll."
Datum: 24.04.2008
von: Stuttgarter Zeitung![]()
Großbottwar. Lesen macht Spaß - aber nur, wenn Kinder früh gute Geschichten kennenlernen. Matthias Rath von der Gesellschaft für Medienbildungsforschung in Großbottwar sieht vor allem bei der Förderung von Jungen Schwächen. Daher hat der Verein ein Pilotprojekt gestartet.
Von Iris Voltmann
In Großbottwar hat der gemeinnützige Verein die zweite Osterferienwoche genutzt, um Leseratten und solche, die erst noch eine werden wollen, auf den Geschmack zu bringen. Vier Tage lang kamen zwölf Viertklässler jeweils zwei Stunden lang in der Stadtbücherei in der Burgermühle zusammen. Dort erwarteten sie keine erwachsenen Vorleser, sondern die beiden Vierzehnjährigen Verena Brause und Gerrit Boehncke.
Die Jugendlichen haben für ihre kleinen Zuhörer 14 Geschichten rund um die Themen Zeitreisen, Abenteuer, Ritter, Mädchen, Detektive und Fußball ausgesucht. "Als sogenannte Leserattenfänger sollten sie auch Kinder aus bildungsfernen Familien und vor allem Jungs zum Lesen motivieren", sagt Matthias Rath, der zweite Vorsitzende der Gesellschaft für Medienbildungsforschung, die sich Anfang des Jahres mit dem Ziel der gezielten Leseförderung von Kindern in Großbottwar gegründet hat.
Verena Gänsler, die Leiterin der Stadtbücherei Großbottwar, ist von dem Projekt angetan. "Mädchen und Jungen sind während der Grundschulzeit noch relativ leicht für gute Geschichten zu begeistern", hat sie beobachtet. Doch dann lasse die Lust am Lesen schlagartig nach. "Und besonders bei den Jungs", sagt sie. Viele kommen noch gelegentlich in die Bücherei, um ein Comic auszuleihen. "Nur selten mehr", bedauert sie.
Der Großbottwarer und Professor an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg, Matthias Rath, hat eine Erklärung für das sich wandelnde Leseverhalten von Jungen. "Die meisten Grundschullehrer sind weiblich", sagt er. Das sei nicht negativ, wirke sich aber auf die Auswahl der Bücher für den Unterricht aus. "Frauen haben einen anderen Lesegeschmack." Die falsche Literatur könne die Jungen durchaus abschrecken. "Dem kann man nur begegnen, wenn man Kindern schon früh für sie spannende Bücher vorliest", sagt er. Das rege die Fantasie an und schaffe eine feste Bindung zum Medium Buch.
Auch aus diesem Grund war Gänsler sofort einverstanden, als der gemeinnützige Verein vor Ostern mit dem Vorschlag auf sie zukam. "Leseförderung ist ein wichtiges Anliegen der Stadtbücherei, da passt das Projekt sehr gut zu uns", sagt sie. Außerdem sei es etwas anderes, wenn ein Jugendlicher den Kindern vorlese. Bei der Ferienveranstaltung sei es aber nicht nur um das Stillsitzen und Zuhören gegangen. "Nach jeder Geschichte durften die Kinder Szenen nachspielen, Quizfragen beantworten oder Spiele machen."
Das Projekt soll keine Eintagsfliege bleiben: Geritt Boehncke wird von nun an jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr eine Geschichte vorlesen. Angesprochen sind vor allem Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Matthias Rath freut sich über das Angebot, dass die Stadtbücherei zukünftig in Eigenregie betreut. Geplant sind aber auch noch weitere Vorlese-Projekte, etwa in den Sommerferien.
Datum: 02.04.2008
von: Stuttgarter Zeitung![]()
Am Montag, 10.03.08 herrschte großer Andrang in der Stadtbücherei Burgermühle. Zu Gast war - wer kennt sie nicht - eine der erfolgreichsten Romanfiguren des Autors Michael Ende: Der kleine Jim Knopf, der von Lukas dem Lokomotivführer und seiner Lok Emma quasi adoptiert wurde. Rund 90 kleine und große Besucher konnten an diesem Nachmittag in der ausverkauften Burgermühle die Abenteuer des kleinen Jim Knopfs hautnah miterleben – liebevoll inszeniert von dem Stuttgarter Theater Tredeschin. Vormittags gab es eine Zusatzveranstaltung für die Großbottwarer Kindergärten und die Wunnensteinschule, die ebenso voll besetzt war. Hauptattraktion war für alle Kinder die mannshohe Dampflokomotive Emma, die sogar wirklich dampfen und gegen Drachen kämpfen konnte. Zum krönenden Abschluss durfte jedes Kind noch von den goldenen Reiskörnern kosten!
Internet: Theater Tredeschin (http://www.tredeschin.de/)
Datum: 20.03.2008![]()
Aktuelles:
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Stadtbücherei Großbottwar
Mühlgasse 46
71723 Großbottwar
Tel: 07148/40 27
Fax: 07148/16 21 29
Öffnungzeiten:
Dienstag
10.00 - 12.30 Uhr
14.30 - 18.00 Uhr
Mittwoch
14.30 - 18.00 Uhr
Donnerstag
14.30 - 19.00 Uhr
Freitag
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Samstag
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Ausserhalb dieser Zeiten können Sie die Stadtbücherei telefonisch (07148/40 27) oder per Fax (07148/16 21 29) erreichen.