Ob mit oder ohne Wackelzahn, am 25.01.2012 zog es 19 Kinder in die Stadtbücherei um die Geschichte von Anna und ihrem verlorenen Wackelzahn zu hören.
Doch zurücklehnen durften die Kinder sich zunächst noch nicht. Erst hieß es: Selber machen.
Nachdem Frau Rittberger von der AG Jugendzahnpflege an ihren plüschigen Helfern, einer Tiger- und einer Elchhandpuppe, kurz das richtige Zähneputzen demonstriert hatte, konnten die Kinder schon selbst loslegen. Kein Zähneputzen, sondern malen und kleben. Passend zum Thema gab es für jeden eine kleine Plastikdose, die mit bunten Stiften, Glitzersternen und Pailletten ganz nach Geschmack verschönert werden konnten. In Windeseile hatte jeder eine ganz besondere Milchzahndose fertig gestellt.
Aber es gab noch mehr. Eine Piratenaugenklappe in Form eines Zahns, oder lieber eine Piratenflagge anmalen? Begeistert stürzten sich die Kinder auf das Projekt ihrer Wahl.
Was haben aber Wackelzähne mit Piraten zutun? Das wurde nach dem Basteltrubel klar, als es in die Jugendecke der Bücherei zum Vorlesen ging. Unter den Dachbalken gemütlich zusammensitzend, lauschten die Kinder der Geschichte von Anna und ihrem Piratenbruder und dem Wackelzahn der verloren ging. Und zum Glück wieder gefunden werden konnte.
Zum Schluss bekam noch jeder eine bunte Zahnbürste und einen Zahnputzbecher geschenkt. Ganz sicher hat an diesem Abend keines der Kinder das Zähneputzen vergessen.
Datum: 03.02.2012
von: Breuninger![]()
Dass man auch mit Murmeln malen kann, haben die Vorschulkinder des Kindergartens Winzerhausen gezeigt. Eigens für die Stadtbücherei haben sie die Murmeln rollen lassen.
Das Papier wurde in eine „Trapezsteinplatte“ eingelegt und die Murmeln in eine Farbe getaucht. Jetzt durfte gemurmelt werden -die kleinen Kugeln hinterließen viele bunte Farbspuren auf dem Papier. Mit dieser Zufallstechnik haben die Kinder tolle Effekte erzielt. Die bunten Kunstwerke zieren nun die Wände der Bücherei für das Jahr 2012! Die Bilder können zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei bestaunt werden. Wir danken den Kindern und Mitarbeiterinnen des Kindergartens Winzerhausen ganz herzlich für diese freundliche Leihgabe!
Datum: 27.01.2012
von: Gänsler![]()
13 Kinder sind am vergangenen Mittwoch mit der Vorlesereihe „Wir reisen um die ganze Welt“ nach Australien gereist! Auf einer großen Weltkarte wurde erst einmal geortet, wo sich die größte Insel unseres Kontinents überhaupt befindet. Dass man dort auch Englisch spricht, wussten die Kinder schon.
Aber dass die Hauptstadt weder Sydney noch Melbourne, sondern Canberra ist, war neu. Danach gab es Geschichten von Tinnkiri und Lachlan, zwei Kinder aus Australien, deren Leben sich grundlegend unterscheiden. Lachlan lebt in Melbourne, eine pulsierende Stadt an der Mündung des Yarra Rivers. Tinnkiri hingegen ist eine Anangu, eine Aborigine aus dem Red Centre, dem Roten Zentrum. Ihre Heimat liegt im Herzen Australiens in einer Wüstenregion mit rotem Sand. Die nächste große Stadt ist über 250 km entfernt. Nach dem Vorlesen malten die Kinder nach der dot-Painting-Technik wunderschöne Kängurus in den traditionellen Farben der Aborigines: Gelb, Braun, Rot, Schwarz und Weiß. Zum Abschluss spielten die Kinder noch ein typisch australisches Spiel – „Follow Me“ bei dem viel gelacht wurde – und dann ging die Reise auch schon wieder nach Hause. Die nächste Weltreise findet im März statt, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Datum: 19.01.2012![]()
Lesen Sie den aktuellen Lagebericht der Öffentlichen Bibliotheken im Landkreis Ludwigsburg.
Info-Material: Lagebericht_LB-Bibs_2011_final.pdf
Datum: 06.01.2012![]()
Karten-und Brettspiele jeglicher Art - altbewährte, preisgekrönte, sogar noch nicht veröffentlichte – wurden vergangenen Mittwochabend zwischen den Bücherregalen der Stadtbücherei Großbottwar gespielt. Gelegenheit bot sich dazu beim Spieleabend zwischen den Jahren. „Der Termin ist einfach klasse“, fand ein Besucher. Dieser Meinung waren noch mehr: 56 Spieler trafen sich an diesem Abend zu der beliebten Veranstaltung.
Spielspaß garantiert war wieder bei „Dog“, „Klickado“, „7Wonders“, „Ligretto“, „El Grande“, „Fits“ und vielen mehr.
Highlight war der Besuch des Spieleautorenteams Bernhard Lach und Uwe Rapp aus Erdmannhausen. Ihre Spiele basieren auf einfachen aber pfiffigen Spielmechanismen. Etwas Glück muss man bei ihren Spielen zwar haben, der Spielspaß kommt jedoch nicht zu kurz! So konnte man an diesem Abend Spiele aus erster Hand kennenlernen und Hintergründe zu den Spielen erfahren. Die „Ausgerechnet…“-Reihe zum Beispiel wurde in verschiedenen Versionen getestet. Bei dieser Reihe geht es darum, mehr oder weniger bekannte Städte Deutschlands, Europas und der Welt in ihrer Nord-Süd-oder Ost-West-Ausrichtung einzuordnen. Dabei muss man nicht unbedingt ein Geografie-Ass sein, auch geschicktes Bluffen steigert die Gewinnchancen. Ein weiteres Spiel war „Masterplan“: ein hochwertig gearbeitetes Spiel aus dem Jahr 2011, erschienen beim kleinen aber feinen Verlag „Chili-Spiele“. Auch Prototypen der Spieleerfinder wurden gespielt, wobei eifrig Verbesserungsvorschläge diskutiert wurden.
Eine der ältesten Besucherinnen hatte ihre Lesebrille zu Hause gelassen. Schnell konnte geholfen werden. Dank einer Leihgabe von Kloss Optik gibt es in der Stadtbücherei eine Auswahl an Lesebrillen verschiedener Stärken!
Vorschau: Der nächste Spieleabend in der Stadtbücherei Großbottwar findet am Freitag, 03.02.2012 um 19:30 Uhr statt, ab 16 Jahren, Kinder in Begleitung Erwachsener, Eintritt frei
Datum: 04.01.2012
von: Steffen![]()
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen starten das größte Leseförderungsprogramm Deutschlands.
Für mehr Bildungsgerechtigkeit von Anfang an: Mit dem Programm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ legen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen die deutschlandweit größte Initiative zur Leseförderung auf. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hat die ersten drei von insgesamt 4,5 Millionen Lesestart-Sets an drei junge Familien persönlich überreicht: „Die Fähigkeit, lesen und schreiben zu können, ist die Grundlage für gute Bildungschancen“, sagte die Ministerin am Donnerstag in einer Kinderarztpraxis in Berlin-Neukölln. „Wir schaffen mit unserem Programm Bildungsgerechtigkeit – und zwar ganz konkret und dauerhaft. Wir ermutigen Eltern zum Vorlesen und Kinder zum Lesen.“ Das Programm begleitet Kinder und Eltern in den entscheidenden frühen Jahren bis zum Eintritt in die Schule. „Lesestart“ ist auf acht Jahre angelegt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dafür rund 26 Millionen Euro zur Verfügung.
Drei Lesestart-Sets bilden den Kern von „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“: Jedes Set enthält ein altersgerechtes Buch sowie Tipps und Informationsmaterial für die Eltern, die zusätzlich auf Polnisch, Russisch und Türkisch angeboten werden. Ihr erstes Lesestart-Set erhalten die Eltern einjähriger Kinder bei der U6-Untersuchung von ihrem Kinderarzt. Das zweite Set bekommen sie für ihre dreijährigen Kinder bei einem Besuch in der Bibliothek. Kurz nach der Einschulung schließlich wird das dritte Set an die Erstklässler verteilt. In den kommenden acht Jahren werden insgesamt 4,5 Millionen Lesestart-Sets verteilt. In den ersten drei Jahren werden mehr als 400.000 Sets an die Eltern einjähriger Kinder ausgegeben, so dass mehr als 50 % Prozent eines Jahrgangs von „Lesestart“ profitieren.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen führen das Leseförderungsprogramm in Anbindung an die Initiative „Allianz für Bildung“ des Bundesministeriums bundesweit ein. „Lesen muss als zentrale Schlüsselqualifikation in der Bildung und Ausbildung der nächsten Generationen verankert werden. Hierfür ist ein Netzwerk, eine Allianz von vielen Partnern nötig“, betonte Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Mit unserem Knowhow in der Leseförderungsarbeit und besonders mit der neuen Lesestart-Initiative wollen wir einen Beitrag leisten, um vor allem die frühkindliche Bildung voranzutreiben. Damit geben wir Eltern eine einfache, aber effektive Möglichkeit, ein gutes Fundament für die Bildungsbiografie ihrer Kinder zu schaffen.“
Der Kinderarzt Dr. Klemens Senger, in dessen Praxis heute die ersten Lesestart-Sets überreicht wurden, ergänzt: „Alle großen Studien zeigen, dass Arme und Bildungsferne überdurchschnittlich häufig krank sind. Wichtig auch für eine gesundheitliche Prävention ist daher, die Bildung zu stärken und zwar so früh wie möglich. Darum ist die Lesestart-Initiative so wichtig und wird von uns Kinder- und Jugendärzten unterstützt.“
Das Programm wird durch eine unabhängige wissenschaftliche Begleitung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch die Berliner InterVal GmbH in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur II, Universität Köln und der AG Kinder- und Jugendpsychiatrische Epidemiologie und Evaluation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf evaluiert.
Große Unterstützung erhält „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ durch seine Kooperationspartner: Der Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte sowie fünf Bibliotheksverbände – Deutscher Bibliotheksverband e.V., Borromäusverein, Evangelisches Literaturportal e.V., Sankt Michaelsbund und Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland – übernehmen unter anderem über ihre Mitglieder die Vergabe der Lesestart-Sets. Zusätzliche regionale Angebote zum Thema „Frühkindliche Sprach- und Leseförderung“ flankieren das Programm. Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie Soziale Wohlfahrtsverbände und andere Institutionen und Multiplikatoren steuern lokales, soziales und regionales Knowhow bei.
Internet: Lesestart (www.lesestart.de)
Datum: 18.11.2011
von: Stiftung Lesen![]()
Im Rahmen der Kampagne „Treffpunkt Bibliothek 2011" präsentiert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) erstmalig einen Webclip für Bibliotheken.
Internet: (www.youtube.com/watch?v=ctWHCWeQlC4)
Datum: 28.10.2011
von: Deutscher Bibliotheksverband e.V.![]()
Am Dienstag, 25.10.11, herrschte großer Andrang in der Stadtbücherei Burgermühle. Zu Gast war das Urmel - eines der berühmtesten Kinderbuchfiguren aus dem Buch „Urmel aus dem Eis“ von Max Kruse.
Rund 70 kleine und große Besucher konnten an diesem Nachmittag in der Burgermühle die Abenteuer von dem kleinen Urmel hautnah miterleben – liebevoll inszeniert von der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Vormittags gab es eine Zusatzveranstaltung für die Großbottwarer Kindergärten, die mit 66 Kindern ebenso voll besetzt war. Bei dem Kindertheater spielte das „Urmel-Buch“ die Hauptrolle – die beiden Schauspieler lasen den Kindern aus dem Originaltext vor und schlüpften spontan in die Figur von Urmel, Professor Tibatong oder PingPinguin mit all ihren Sprachfehlern und Eigenheiten. Da war Spaß garantiert, vor allem, als die Kinder die Rolle der sprechenden Tiere übernehmen durften.
Datum: 27.10.2011
von: Gänsler![]()
In der diesjährigen Frederick-Woche war einiges los in der Stadtbücherei.
Rund 80 Kinder nahmen an den Veranstaltungen teil. Auftakt war gleich zweimal das Bilderbuchkino „Der kleine Rabe Socke“ in der Ortsbücherei Winzerhausen und am darauf folgenden Tag in der Stadtbücherei.
Die kleinen Besucher lauschten gespannt den Abenteuern des kleinen Raben, parallel wurden die Illustrationen großformatig auf einer Leinwand gezeigt. Ganz schön eng wurde es in der Kinderbücherei beim Olchi-Nachmittag. Zahlreiche Kinder waren gekommen, um den lustigen Streichen und Abenteuern der Olchi-Familie zu zuhören. Denn Olchis machen den ganzen Tag das, was sonst eigentlich nicht erlaubt ist – sie sind furchtbar faul, waschen sich nie, fluchen gerne, lieben vergammelte Speisen und wohnen auf stinkendem Müll. Kein Wunder, dass beim anschließenden Basteln ausschließlich mit alten Kronkorken und leeren Plastikbechern gewerkelt wurde – und danach gab es noch echte Olchi-Limonade. Weiter ging es mit der Vorleseveranstaltung „Lies mir was vor – ein Bilderbuchnachmittag in der Bücherei“. Hier ging es tierisch zu, denn vorgelesen wurde das wunderschöne Bilderbuch mit der singenden Katze „Tommi Tatze“ vom Autorenteam Julia Donaldson und Axel Scheffler und das Bilderbuch „Björn Bär findet etwas Lustiges“ von Sven Nordquvist. Abgeschlossen wurden die Frederick-Wochen mit der Veranstaltungsreihe „Bücher, Spiel und Spaß mit Lemi, der Büchereisocke“ – Kinder lesen Kindern vor – so das Konzept dieser Vorleseveranstaltung. Die Büchereisocke Lemi hat den Kindern einen wahren Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur mitgebracht: „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne – beim Vorlesen der spannenden Passagen halfen die Schüler Sebastian und Daniel und nach dem Vorlesen gab es noch ganz viele Spiele. Das Staunen war groß, als die Jungs passend zum Buch ein Vulkan-Experiment vorführten. Mit dem Ziel bei Kindern die Lust am Lesen zu steigern, wurde der Frederick Tag 1997 initiiert. Das Land Baden-Württemberg wirbt seither jährlich in der Zeit vor und nach dem 20. Oktober mit dem Frederick Tag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie für den Umgang mit Literatur.
Datum: 22.10.2011
von: Gänsler![]()
Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat die Sieger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2011 am Freitag, dem 14. Oktober 2011, auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben und die Preise verliehen.
Alle Bücher sind in der Stadtbücherei oder über den Leihverkehr ausleihbar. Fragen Sie einfach bei uns nach!
Kategorie Bilderbuch:
Martin Baltscheit (Text, Illustration)
Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor
Kategorie Kinderbuch:
Milena Baisch, Elke Kusche (Illustration)
Anton taucht ab
Kategorie Jugendbuch:
Wolfgang Herrndorf Tschick
Kategorie Sachbuch:
Alexandra Maxeinerk, Anke Kuhl (Illustration)
Alles Familie!
Vom Kind der neuen Freundin vom Bruder von Papas früherer Frau und anderen Verwandten
Kategorie Jugendjury:
Ursula Poznanski
Erebos
Internet: (www.djlp.jugendliteratur.org)
Datum: 20.10.2011
von: Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.![]()
In der Stadtbücherei hat sich wieder alles um Spiele gedreht. 20 Karten- und Brettspiele haben die 36 Besucher an neun Tischen ausprobiert.
Zeitreisen in das Spanien des 15. Jahrhunderts waren beim Taktikspiel "El Grande" möglich und das Expeditionsspiel "Tikal"versetze die Spieler in die Welt der Mayas. Im Dschungel Guatemalas galt es, viele Tempel- und Schatzpunkte zu sammeln - und zwar, bevor der letzte Vulkan ausbricht. Das war Spannung pur! Bei "Kohle" fand man sich inmitten Nordwestenglands zu Zeiten der industriellen Revolution - ein abendfüllendes Strategiespiel. Nur eine halbe Stunde dauerte dagegen das Spiel "Schlacht am Buffet". Beim Spieleabend fühlen sich die unterschiedlichsten Menschen wohl. Zum Beispiel Vielspieler Mike: "Ich besuche viele Spieletreffs. Aber nach Großbottwar komme ich besonders gerne. Die gemütliche Atmosphäre des alten Fachwerkgebäudes mit den vielen Bücherregalen gefällt mir ausgesprochen gut".
Datum: 11.10.2011
von: Ludwigsburger Kreiszeitung![]()
Viel Spaß hatten die BesucherInnen der Lese-Weltreise am Mittwoch, 21.09.11. Die Reise ging diesmal ins Inka-Land Peru. Zunächst wurde erst einmal geklärt, dass Peru nicht in Afrika liegt, sondern in Südamerika.
Sie erfuhren vom Sapa-Inka, der auf einem Thron aus purem Gold saß und seine komplette Dienerschaft mit ins Grab nahm, wenn er starb. Großes Staunen gab es auch bei den Kindern, als sie von dem höchstgelegenen schiffbare See der Welt erfuhren – in einer Höhe von 3812 Meter über dem Meeresspielgel befindet sich der Titicacasee. Als 1532 die Spanier das heutige Peru eroberten, ging das Inka -Reich unter- Versklavung, Krankheiten und Plünderung waren die Folge. Die Kinder erfuhren, dass man auch im heutigen Peru noch viele Spuren und Ruinen der damaligen Inka-Herrschaft finden kann. Nach dem Vorlesen ging es ans Basteln. Aus Pfeifenputzern bastelten die Kinder kleine Sorgenpüppchen – ein typischer Kindertröster aus Peru: vor dem Schlafengehen erzählt man den Püppchen seine Sorgen, legt die Püppchen unters Kopfkissen – und am nächsten Morgen wacht man sorgenfrei auf. Für die kleinen Püppchen gab es noch ein Papiertütchen, das die Kinder mit peruanischen Mustern verzierten. Zum Abschluss spielten sie noch ein echt peruanisches Fangspiel.
Datum: 04.10.2011
von: Gänsler![]()
Der Preis für das lustigste Kinderbuch 2011, der Urzeitroboter, geht an das im Sauerländer Verlag erschienene Buch "Sie sind ein schlechter Mensch, Mr Gum!" von Andy Stanton (Text), David Tazzyman (Zeichnung) und Harry Rowohlt (Übersetzung).
"Sprachlich ist das Buch outstanding, der Witz unschlagbar und die Bilder derart skurril, dass es einen echt umhaut. Harry Rowohlt ist einfach ein Genie als Übersetzer", so der Kommentar eines der begeisterten Jurymitglieder.
Der diesjährigen Jury gehörten an: Florian Balke (FAZ), Stephan Bartels (BRIGITTE), Michael Bugmann (TOM PRODUKT), Dokter Renz (Fettes Brot), Andreas Fröhlich (Synchronsprecher und „Hörspieler“), Florian Gless (STERN), Ralph Ruthe (Autor und Cartoonist), und Patrick Wirbeleit (Autor und Illustrator).
"Urzeitroboter – der Preis für das lustigste Kinderbuch" wurde 2009 von Illustrator und Autor Patrick Wirbeleit initiiert, um „fernab von „pädagogisch wertvoll“ und „politisch korrekt“ endlich den Spaß zurück in die Bücher zu bringen!“ Er sieht den Preis als Aufruf an die deutschsprachigen Kinderbuchverlage, viel mehr verrückte und lustige Kinderbücher zu machen.
Datum: 03.09.2011
von: BuchMarkt.de![]()
Endlich ist es soweit! Der neue Online-Katalog der Bücherei ermöglicht, schnell und unabhängig von Öffnungszeiten in unserem Medienbestand zu recherchieren.
Die Suche gestaltet sich denkbar einfach. Der Nutzer gibt in die entsprechende Zeile den Autor, den Titel oder auch nur ein aussagekräftiges Wort aus dem Titel ein, drückt auf „Suche starten“ und schon wird das Ergebnis aufgelistet. Ideal für alle Benutzer: mit der Schlagwortsuche können Medien zu Themen gefunden werden, deren Inhalte sich nicht direkt aus den Titeln ergeben. Besitzen die gefundenen Medien eine ISBN-Nummer, können neben Autor und Titel weitere Details und Inhaltsbeschreibungen abgefragt werden. Der Nutzer erhält zudem die Auskunft, ob der gewünschte Titel gerade in der Bücherei ausleihbar ist oder bis wann er entliehen ist. Im zweiten Fall kann man sich per Mail benachrichtigen lassen, sobald der Titel wieder verfügbar ist oder eine Vorbestellung beantragen. Wer vergessen hat, wann die selbst entliehenen Medien wieder zurückgegeben werden müssen, klickt „Leserkonto“ an und verschafft sich somit schnell Klarheit. Sollte eines dieser Medien zur Abgabe fällig sein, dann kann an dieser Stelle per Mail eine Verlängerung beantragt werden. Ein weiteres Plus: alle Neuerwerbungen der letzten ein bis drei Monate können sortiert nach Medientyp angezeigt werden. Wer regelmäßig einmal im Monat über Neuerwerbungen der Bücherei informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen dagegen eher interessiert, was andere Büchereinutzer gerne ausleihen, kann sich die 20 beliebtesten Titel jeden Medientyps ansehen.
Klicken Sie einfach auf den Reiter „Katalog“. Viel Spaß beim Schmökern!
Datum: 16.11.2010
von: Findus![]()
Stadtbücherei Großbottwar
Mühlgasse 46
71723 Großbottwar
Tel: 07148/40 27
Fax: 07148/16 21 29
Öffnungzeiten:
Dienstag
10.00 - 12.30 Uhr
14.30 - 18.00 Uhr
Mittwoch
14.30 - 18.00 Uhr
Donnerstag
14.30 - 19.00 Uhr
Freitag
14.30 - 18.00 Uhr
Samstag
10.00 - 12.00 Uhr
Ausserhalb dieser Zeiten können Sie die Stadtbücherei telefonisch (07148/40 27) oder per Fax (07148/16 21 29) erreichen.